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26. März 2019, News in Medizin & Forschung

Mechtild Harf Wissenschaftspreis 2019

US-Mediziner Dr. Stephen J. Forman für Verbesserung von Blutkrebstherapie ausgezeichnet - Stipendien in Höhe von einer Million Euro an Nachwuchswissenschaftlerinnen vergeben

Die Überlebensraten von Patienten nach einer Stammzelltransplantation sind durch das Wirken des US-Mediziners Dr. Stephen J. Forman, M.D., gestiegen und Blutkrebs für viele Patienten heilbar geworden. Der Wissenschaftler aus Kalifornien/USA hat den Prozess von Stammzelltransplantationen aktiv verbessert und für die Patienten effektiver, sicherer und nebenwirkungsärmer gestaltet. Die DKMS Stiftung Leben Spenden zeichnet Dr. Forman für diese herausragende Leistung und seine Weiterentwicklungen in der Krebsimmunologie, Hämatologie und Stammzelltransplantation mit dem DKMS Mechtild Harf Wissenschaftspreis 2019 aus.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 2001 vergeben und würdigt die Arbeit und Forschung international anerkannter Mediziner auf dem Gebiet der Stammzelltransplantation. Die Preisverleihung fand gestern Abend im Kreis von Medizinern und Gästen aus aller Welt im Rahmen des diesjährigen EBMT-Kongresses (European Society for Blood and Marrow Transplantation), einem der weltweit bedeutendsten Kongresse für Stammzelltransplantation, in Frankfurt am Main statt.

Lesen Sie alles zum DKMS Mechtild Harf Wissenschaftspreis 2019 und dem Preisträger Dr. Stephen J. Forman in unserer Pressemitteilung.

Neben der Vergabe des Wissenschaftspreises fördert die DKMS Stiftung Leben Spenden die internationale Blutkrebsforschung mit insgesamt einer Million Euro für vier neue Stipendien. Im Rahmen der DKMS Mechtild Harf Research Grants 2019 werden vier Medizinerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen – zwei aus Deutschland, zwei aus den USA – bei vielversprechenden wissenschaftlichen Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Stammzelltransplantation unterstützt. Schwerpunkte aller Arbeiten sind die Verbesserung von Zelltherapien und die Minderung der in diesem Zusammenhang immer noch auftretenden Komplikationen. Die Förderung erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren.

Gefördert werden in Deutschland Dr. Natalie Köhler vom Universitätsklinikum Freiburg sowie Dr. rer. nat. Katarina Riesner von der Charité Universitätsmedizin Berlin. Außerdem Dr. May Daher und Kate Ann Markey, MBBS, PhD aus den USA. Ihre Forschungsansätze beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten der so genannten „Graft-versus-host Disease (GvHD)“. Dabei handelt es sich um eine immunologische Reaktion, bei der im Transplantat des Stammzellspenders enthaltene Immunzellen gegen gesundes Gewebe im Körper des Patienten reagieren. Diese Komplikation kann sehr schwerwiegend verlaufen.

Lesen Sie alles zu den DKMS Mechtild Harf Research Grants 2019 und den Stipendiatinnen in unserer Pressemitteilung.

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