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29. Mai 2015, Pressemitteilung in Partner & Netzwerk

World Blood Cancer Day – Über 60.000 setzten ein Zeichen!

Weltweiter Aktionstag mit überwältigender Resonanz

Berlin / Tübingen 29. Mai 2015 – Weit über 60.000 Unterstützer haben den World Blood Cancer Day (WBCD) am 28. Mai 2015 zu einem vollen Erfolg gemacht. Am weltweiten Aktionstag im Kampf gegen Blutkrebs setzten Menschen im In- und Ausland ein Zeichen der Solidarität mit Patienten, indem sie ein Foto oder Selfie von sich und dem roten &-Zeichen – dem offiziellen Symbol des WBCD - veröffentlichten, sich als Stammzellspender registrieren ließen oder Geldspenden sammelten. Großer Andrang herrschte hierzulande auch bei über 30 Registrierungsaktionen an Universitäten, Schulen und in Betrieben, um mehr als das Vierfache erhöht waren auch die Anforderungen von Online-Registrierungssets. 

„Wir sind begeistert, wie viele Menschen mit großem Einfallsreichtum ein Zeichen gegen Blutkrebs gesetzt haben. Das ist ein hoffnungsvolles Signal und ein besonderer Ansporn für uns, den Kampf gegen Blutkrebs weiter voranzutreiben“, sagt DKMS-Geschäftsführerin Sandra Bothur. „Unser Ziel ist es, dass dieser Tag und seine Intention um die Welt gehen. Wir brauchen noch viel mehr Registrierte mit möglichst vielen unterschiedlichen genetischen Wurzeln. Denn nur so können wir noch mehr Patienten weltweit eine zweite Lebenschance ermöglichen.“

In Deutschland organisierte die DKMS gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern bundesweit über 30 Aktionen zur Registrierung neuer Stammzellspender, Spendenaufrufe und Benefizveranstaltungen. Selbst auf der Personenfähre zwischen Norderney und Helgoland sowie einer Abellio-Regionalbahn zwischen Remscheid und Düsseldorf registrierten Helfer neue Stammzellspender per Wattestäbchen. Sensationell auch die Bestellungen von Online-Registrierungssets über die DKMS-Website, die in der WBCD-Woche im Vergleich zum Durchschnittswert um mehr als das Vierfache erhöht waren. Überwältigendes Ergebnis: Mehr als 1600 neue potenzielle Lebensretter konnten bei diesen Aktionen in die weltweit größte Stammzellspenderdatei aufgenommen werden, rund 7900 Menschen forderten darüber hinaus online ein Registrierungsset an. Dazu kommen unzählige Aktionen und Aufrufe, die in Eigeninitiative von Unterstützern organisiert wurden.

Außerdem trafen in Köln, Berlin, Greifswald, Esslingen fünf geheilte Blutkrebspatienten zum ersten Mal ihre DKMS-Spender, die ihnen eine neue Lebenschance geschenkt hatten.

Auch Prominente waren wieder mit im Boot – so wie die Saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, der ehemalige Profifußballer und Social Media-Experte Hans Sarpei, Schauspieler Till Demtrøder, das Ermittlerteam des ARD-„Tatort“, Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Joe Bausch und Fußballer Jérôme Boateng, die die Menschen eindringlich zum Mitmachen aufgerufen hatten.

Überwältigend auch die Beteiligung im Netz: Rund 3.000 Unterstützer schickten ein Foto mit dem &-Zeichen an die DKMS (zum Vergleich: 2014 waren es 800). Bei Instagram wurden 1.450 Beiträge gepostet. Zu den 40.000 Usern, die bereits im vergangenen Jahr über die WBCD-App ein neues Profilfoto erstellt und es bei Facebook geteilt hatten, kamen noch 13.000 aus allen Standorten der DKMS Familie dazu. Eine Übersicht über die in den Soziale Netzwerken generierten Beiträgen zum WBCD gibt es hier: https://tagboard.com/wbcd/search

Auch die ausländischen Partnerorganisationen der DKMS in den USA, UK, Polen und Spanien traten am 28. Mai mit Veranstaltungen und Infoständen in Madrid, Warschau und London eindrucksvoll in Aktion und forderten Menschen aller Nationen auf, ein Zeichen gegen Blutkrebs zu setzen. In USA, UK und Polen waren die Bestellungen von Online-Registrierungssets in der WBCD-Woche doppelt so hoch.

Besonders erfreulich: An dem unabhängigen weltweiten Aktionstag beteiligten sich erstmals andere Organisationen, Stammzellspenderregister und -dateien wie der Anthony Nolan aus UK, das finnische Register Kantasolurekisteri sowie die World Marrow Donor Association (WMDA) mit Sitz im niederländischen Leiden. Mit dabei auch internationale Patientenorganisationen und Initiativen, wie das Team Margot aus UK, der A.C.L.T. (African Caribbean Leukaemia Trust, ebenfalls aus UK) oder die Leukemia & Lymphoma Society (USA). Auch Kliniken im In- und Ausland wie die Universitätsklinik Leipzig, die die Klinik für Interdisziplinäre Onkologie des Roten Kreuz Krankenhauses (RKH) Kassel oder Mitarbeiter des Transfusion Centre Cluj in Rumänien unterstützten Aufrufe.

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