Viva con Agua Gründer registriert Hamburg für die DKMS
Bei der DKMS Hamburg Challenge sucht Micha Fritz neue potenzielle Stammzellspender:innen
„Ich habs verk***t“, sagt Micha Fritz, während er vor die Kamera tritt. „Datum vergessen“, gibt er zu und meint damit den Drehtag für „Creators vs. Blood Cancer“. Eine Challenge, an der er mit vier weiteren Creators für die DKMS teilnehmen wollte. Aber um sein Versprechen zu halten, startet kurzerhand einige Wochen später Part zwei: Micha Fritz vs. Blood Cancer – Edition Hamburg.
Als Antwort auf den vergessenen Termin gibt es für Micha kurzerhand eine Extra-Challenge. Er soll nicht wie die anderen „so viele Menschen wie möglich“ registrieren, sondern innerhalb des Tages „mehr als alle anderen Creators zusammen“. Macht mindestens 89 Menschen. Keine einfache Aufgabe.
Dafür eine ganz neue Herausforderung für den 43-Jährigen Wahl-Hamburger. Normalerweise ist Michael Matthias Friedemann Fritz (aka. Micha oder Fritz) für die NGO Viva con Agua unterwegs und ermöglicht Brunnen in Regionen, die sonst keinen sicheren Zugang zu Wasser hätten. Doch heute startet er, ausgestattet mit medizinischen Wattestäbchen, in einen langen Tag durch Hamburg.
An der Elbphilharmonie geht’s los und schon an den Landungsbrücken trifft Micha seine potenzielle Stammzellspenderin Nummer Eins. Noch ein wenig holprig in der Reihenfolge der Registrierung, kann er hier von seiner Begleitung profitieren. Denn wie auch bei Teil eins der Challenge hat Fritz DKMS Volunteers an der Seite. Sie sind ehrenamtlich bei diversen Registrierungsaktionen unterwegs und klären Interessierte Menschen über Stammzellspenden auf. An diesem Tag stellen sie sicher, dass neben der Challenge und dem Unterhaltungsfaktor auch die medizinischen Fakten richtig bleiben.
„Ich mag die DKMS“, stellt er im Laufe des Tages fest und registriert eine Person nach der anderen. Aber auch „Nein Danke“, stehen gelassen werden und „Ich darf leider nicht“, gehören zur Realität dieses Tages.
Das Zwischenfazit nach der Hälfte des Tages wird lachend gezogen: „Ich hab jetzt ungefähr zwölf Leute, die Beine sind schwer. Aber ich müsste jetzt langsam irgendeinen Jackpot kriegen.“
Eisverkäufer, Hafenrundfahrt-Ticket-Personal, Touris und seine eigenen Viva con Agua-Kolleg:innen: Micha spricht mit ihnen allen über eine Registrierung und nimmt so einige Wattestäbchen-Sets am Ende des Tages benutzt wieder mit. Bereit für die Typisierung im DKMS Labor.
Und wenn er von seiner eigentlichen Arbeit eines kann, dann auf Geldspenden hinweisen. Deshalb baut er auch das Thema kurzerhand ein: „Für alle, die schon über 55 sind: Spenden geht immer.“ Statt den üblichen DKMS Erklärungen läuft bei dieser Challenge alles auf Fritz Art. Daher fügt er stilecht hinzu: „Also Geld. Geld spenden! Jetzt!“
Ob die Challenge zu schaffen war? Das ist zu sehen auf dem YouTube Kanal der DKMS. Und wer noch nicht registriert ist, kann das ganz einfach kostenlos nachholen: dkms.de/fritz.




