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28. Januar 2020, News in Spender & Patienten

Ohne Papa geht’s nicht: Welle der Solidarität

Riesige Unterstützung für Patient Florian im Sauerland

Eine Welle der Solidarität hat am vergangenen Wochenende im Sauerland für einen beeindruckenden Ansturm auf eine DKMS-Registrierungsaktion gesorgt: In der Schützenhalle Medebach ließen sich bei einer der größten DKMS-Aktionen der jüngeren Zeit stolze 2687 Personen als potenzielle Stammzellspender registrieren. Sie geben nun Blutkrebspatienten in aller Welt, ganz besonders aber Landwirt Florian Hellwig aus Deifeld neue Hoffnung. Seine Erkrankung war Anlass der Aktion.

Kurz vor Weihnachten erkrankte der 36-jährige dreifache Familienvater an akuter Leukämie. Nur sechs Stunden nach der Diagnose erhielt er bereits die erste Chemotherapie. Seitdem kämpft Florian um sein Leben, eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Der Aktion für Florian hatte sich die Familie der ebenfalls an Leukämie erkrankten Katharina Schmidt angeschlossen, um gemeinsam zur Registrierung aufzurufen. Neben der beeindruckenden Anzahl der Registrierungen wurden auch Geldspenden in Höhe von 63.825 Euro eingenommen.

Überwältigend sind allerdings nicht nur die reinen Zahlen, sondern auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Rund 100 geschulte Helfer stellten vor Ort sicher, dass trotz des hohen Andrangs und insgesamt etwa 5.000 Besuchern alles reibungslos abgelaufen ist. Neben Privatpersonen aus ganz NRW und teilweise sogar aus anderen Bundesländern waren unter anderem auch die Feuerwehr und die Polizei dabei. Unternehmen, Schützenvereine, etc. unterstützten die Aktion mit Geldspenden.

Darüber hinaus organisierten Landwirte die Abholung von Weihnachtsbäumen vor Ort, im Rahmen derer der landwirtschaftliche Stadtverband der Städte Medebach und Hallenberg für jeden eingesammelten Baum 10 Euro für die Typisierung bereitstellte. Das Organisationsteam konnte auch auf die Unterstützung der Stadt Medebach und des Bürgermeisters Thomas Grosche zählen.

Alles in allem beweist die Aktion, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen und ein gemeinsames Ziel haben. Die Unterstützung und der Zusammenhalt der Sauerländer für Florian Hellwig und andere Leukämie-Patienten ist beeindruckend und zeigt ein weiteres Mal: Der Kampf gegen Blutkrebs wird gemeinsam ausgetragen!

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