Erst nach Wacken, dann zum Leben retten › DKMS Media Center Skip to content

22. Juli 2019, News in Spender & Patienten

Erst nach Wacken, dann zum Leben retten

Nils aus Köln über seine Stammzellspende für einen Patienten

„Ich war mit einer Freundin auf dem Wacken unterwegs und kam am DKMS-Stand vorbei. Spontan entschied ich mich zur Registrierung“ – so beschreibt Nils Dahmen seinen Entschluss, sich für die DKMS zu engagieren. Der 21-Jährige hatte sich 2015 beim Wacken Open Air (W:O:A) als potenzieller Spender in die DKMS aufnehmen lassen und spendete einige Zeit später Stammzellen für einen Patienten in den USA. Seit 2014 ist die DKMS mit einem Registrierungsstand auf dem Wacken Open Air (W:O:A) vertreten und wird dort seither leidenschaftlich unterstützt.

  • Erst nach Wacken, dann zum Leben rette

    DKMS Pressefoto

    Erst nach Wacken, dann zum Leben rette

    Nils Dahmen hatte sich 2015 beim Wacken Open Air Festival (W:O:A) als [...]

    JPG, 6,3 MB

  • Erst nach Wacken, dann zum Leben rette

    DKMS Pressefoto

    Erst nach Wacken, dann zum Leben rette

    Wacken-Spender Nils Dahmen

    JPG, 8,4 MB

Zum 30-jährigen Jubiläum des weltweit größten Heavy Metal Festivals könnte dieses Jahr ein weiterer Meilenstein dazukommen: Im sechsten Jahr der Partnerschaft des Wacken Open Air und der gemeinnützigen Organisation soll der zehntausendste potenzielle Spender in die Datei aufgenommen werden. In den Festivaljahren seit Beginn der Kooperation im Jahr 2014 haben sich bislang mehr als 7300 Metal-Fans registrieren lassen, 32 davon haben bereits Stammzellen gespendet – und so Patienten Hoffnung auf Leben geschenkt. Einer davon ist Nils Dahmen aus Köln. „Die Idee zur Registrierung hatte eine Freundin, die wusste, dass es den DKMS-Stand gibt. Und so sind wir kurzentschlossen zusammen hingegangen“, erinnert sich der 21-Jährige.

Einige Zeit danach erhielt der Student der Musikwissenschaften die Nachricht von der DKMS, dass er Stammzellen für einen Patienten spenden könne.Es folgten Voruntersuchungen und ein umfassender medizinischer Check. Die eigentliche Stammzellspende erfolgte ambulant im Mai 2017. „Es hat einige Stunden gedauert und war problemlos auszuhalten. Ich würde es jederzeit wieder machen“, sagt Nils Dahmen.

Zum Hintergrund: Bei der peripheren Stammzellentnahme (Apherese), einem Verfahren, das in rund 85 Prozent der Fälle angewendet wird, werden die benötigten Stammzellen der Blutbahn ambulant entnommen. Um das Blut damit anzureichern, wird dem Spender zuvor über fünf Tage hinweg ein Wachstumsfaktor verabreicht. Dieses Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im peripheren Blut.

„Nach der Spende habe ich erfahren, dass meine Stammzellen an einen Patienten in den USA gegangen sind. Ich hoffe sehr, dass er wieder gesund wird und dass die Spende ihm helfen konnte“, sagt Nils, dem es nach wie vor ein Anliegen ist, den Appell von Wacken und der DKMS zu unterstützen. „Super, dass Wacken auch 2019 wieder so aktiv ist und zur Registrierung aufruft, Respekt!“

Die DKMS ist vom 31. Juli bis 3. August beim Wacken Open Air (W:O:A) dabei und führt zusammen mit dem Blutspendedienst des Klinikums Itzehoe eine Registrierungsaktion durch. Seit 2014 unterstützen die Festival-Veranstalter intensiv und mit viel Herzblut die Arbeit der gemeinnützigen DKMS. Auslöser für das großartige Engagement des W:O:A-Teams war die Erkrankung von Melissa, die Tochter des 2018 verstorbenen Wacken-Produktionsleiters Thomas Hess.

Aktuell läuft der große Online-Appell, bei dem wir auch auf Ihre redaktionelle Unterstützung hoffen. Alle Informationen finden Sie hier: dkms.de/wacken2019

Das könnte Sie auch interessieren

0