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30. Januar 2026, News in Organisation & Transparenz

68 Prozent der Stammzellspenden: Junges Spenderalter rettet Leben

Weltkrebstag 2026 Warum junge Spender:innen eine Schlüsselrolle bei der Rettung von Blutkrebspatient:innen spielen

Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2026 steht erneut das Motto „United by Unique“ im Mittelpunkt. Es ist ein Gedanke, der auch die Mission der DKMS prägt. Dass dieses Engagement auf großer Bereitschaft beruht, zeigen aktuelle Zahlen: Mehr als 97 Prozent aller DKMS Spender:innen würden jederzeit wieder Stammzellen spenden. Gleichzeitig wird deutlich, welche Wirkung dieses Engagement entfaltet: 2025 vermittelte die DKMS mehr als 7.300 Stammzellspenden aus Deutschland. Besonders junge Menschen spielen dabei eine zentrale Rolle. Allein 2026 scheiden rund 160.000 Menschen altersbedingt aus der Datei aus.

  • DKMS zum Weltkrebstag

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    DKMS zum Weltkrebstag

    Gemeinsam für noch mehr Lebenschancen

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  • Warum das Spenderalter so eine wichtige Rolle spielt

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    Warum das Spenderalter so eine wichtige Rolle spielt

    2025 vermittelte die DKMS Deutschland mehr als 7.300 Stammzellspenden. 68 [...]

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  • Während der Stammzellspende

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    Während der Stammzellspende

    Armin spendete im Juli 2025 lebensrettende Stammzellen

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  • Während des Glücksgefühle Festivals

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    Während des Glücksgefühle Festivals

    Armin mit seinen Freunden

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Alle zwölf Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs – für viele ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance auf Überleben. Besonders deutlich wird dies beim Blick auf junge Spender:innen: 68 Prozent der 2025 ermöglichten Stammzellentnahmen stammten von Spender:innen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Ihre Stammzellen gelten als besonders vital und können den Erfolg einer Transplantation maßgeblich positiv beeinflussen.

Aktuelle Studiendaten weisen darauf hin, dass das biologische Alter der Spender:innen den Transplantationserfolg stärker beeinflusst als bisher angenommen. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen, darunter die HAMLET-Studie der DKMS, bekräftigen dies.

Uns ist bewusst, welche besondere Verantwortung unsere Spenderinnen und Spender – gerade auch junge Menschen – im Kampf gegen Blutkrebs übernehmen. Ohne ihre Spende kann kein Leben gerettet werden“, sagt Stephan Schumacher, Geschäftsführer der DKMS Deutschland. „Entscheidend ist: Nur das gemeinsame Netzwerk aus medizinischem Personal, Angehörigen, Unterstützenden und Spenderdateien lässt Wunder wahr werden und rettet Menschenleben. Gemeinsam machen wir einen Unterschied für die Patienten.“

Spender:innen im Mittelpunkt
Persönliche Geschichten unterstreichen dieses Engagement. Eine der lebensrettenden Stammzellspenden stammt vom 25-jährigen Armin Lutz aus Appenweier, der im Juli 2025 spendete. „Für mich war schnell klar: Wenn ich helfen kann, dann tue ich das“, sagt er voller Überzeugung. „Zu wissen, dass meine Spende einem Menschen eine neue Chance auf Leben, bedeutet mir sehr viel.“

Eine verlässliche Begleitung der Spender:innen ist dabei ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Ihr Wohl steht bei uns stets im Fokus. Nach jeder Stammzellspende führen wir eine Spendernachbefragung durch, um die Zufriedenheit unserer Betreuung und der Wieder-Spendenbereitschaft zu evaluieren und weiter zu optimieren. Armin gehört zu den 97 Prozent der befragten Spender:innen, die erneut spenden würden.

Damit auch künftig Betroffenen geholfen werden kann, braucht es weitere Unterstützer:innen. Jede Neuregistrierung bedeutet eine weitere Lebenschance. Die Herausforderung: Im Jahr 2026 werden von den aktuell mehr als acht Millionen in Deutschland Registrierten rund 160.000 Menschen altersbedingt aus der Spenderdatei ausscheiden – etwa sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Tendenz weiter steigend. Um so vielen Patient:innen wie möglich auch in Zukunft eine Chance auf eine Transplantation zu ermöglichen, ist die Gewinnung neuer – insbesondere junger – Spender:innen entscheidend.

So einfach ist die Registrierung
Jede gesunde Person zwischen 17 und 55 Jahren kann sich als Stammzellspender:in registrieren. Die Online-Registrierung dauert nur wenige Minuten: Registrierungsset auf dkms.de anfordern, einen Wangenabstrich durchführen, Einwilligung unterschreiben und das Set möglichst zeitnah zurücksenden. Erst wenn die Probe im Labor eingeht, kann sie ausgewertet und mit suchenden Patient:innen abgeglichen werden – jede nicht zurückgesendete Probe ist eine verpasste Chance auf Leben.

Hinweis für Journalist:innen: Ihre Berichterstattung kann Leben retten – für alle Betroffenen, die auf ein lebensrettendes Match warten. Eine Übersicht zur Altersverteilung der 2025 ermöglichten Stammzellspenden finden Sie in unserer Grafik. Melden Sie sich sehr gerne bei Fragen. Herzlichen Dank!

 

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