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Lena will leben!

Aktion am 31. August 2019 in Köln

Schon der Start ins Leben war für Lena nicht leicht! Als Frühchen in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen, ist sie von Beginn an eine Kämpferin! Mit gerade einmal neun Monaten dann die schockierende Diagnose: Lena hat Blutkrebs. Statt eine schöne Zeit zu Hause mit ihren Eltern zu verbringen, spielt sich ihr Leben momentan im Krankenhaus ab. Trotz aller Strapazen der Chemotherapie trägt sie noch immer ihr Lächeln im Gesicht! Lena will leben, aber alleine schafft sie es nicht. Sie braucht die Hilfe der ganzen Bevölkerung. Deshalb bitten Lenas Eltern: „Wir leben in Angst und Sorge. Bitte nehmt an dieser Aktion teil. Es ist nur ein kleiner Moment. Aber dieser kleine Moment schenkt Hoffnung und könnte das Leben unserer Tochter und das Leben vieler anderer Patienten retten.“

Foto 1 Lena
Lena ist an Blutkrebs erkrankt - Fotos zur Veröffentlichung bitte beim Aktionsbetreuer anfragen!

UPDATE TICKER

+++ 09.08.2019 +++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung

Lena ist erst elf Monate alt und musste schon viel durchstehen: Das kleine Mädchen wird bereits in der 28. Schwangerschaftswoche geboren und liegt als Frühchen zehn Wochen im Bonner Marienhospital, weil die Kölner Kliniken zum Zeitpunkt der Geburt vollkommen überlastet sind. Nur langsam kommt sie zu Kräften, die meiste Zeit benötigt sie eine Atemhilfe, aber sie kämpft sich ins Leben. Nach drei Monaten Angst und Sorge ist das Schlimmste überstanden, die Eltern atmen langsam auf, das Leben beginnt sich endlich zu normalisieren.

Doch es kommt anders: Im Juni legt Lenas Vater David seine Tochter wie immer gegen 19 Uhr ins Bett. Zwei Stunden später wird sie wach und Lenas Mutter Margarete merkt sofort, dass etwas nicht stimmt. Lena glüht, hat fast 40 Grad Fieber. Sofort fährt sie mit ihr zum ärztlichen Notdienst ins Krankenhaus Porz. Nach einem Röntgenbild geht man zunächst von einer Lungenentzündung aus, die nach ein paar Tagen Antibiose wieder ausgeheilt sein sollte. In der Nacht und am nächsten Tag geht es Lena deutlich besser. Sie trinkt und spielt. Wieder atmen die Eltern auf, glauben, dass die Antibiose angeschlagen hat und es bald wieder nach Hause geht.

Doch in der nächsten Nacht verschlechtert sich Lenas Zustand dramatisch. Sie wird wieder ins Marienhospital verlegt, weil man Lena dort bereits gut kennt. Ihr Bauch ist steinhart, die Leber vergrößert, Lunge und Herz sind voll Wasser. Nach diesen Ergebnissen überweisen die Ärzte die Familie in die Uniklinik Bonn. Nach Lymphknotenbiopsie, Knochenmark- und Hirnwasserpunktion erhalten David und seine Frau Margarete die niederschmetternde Diagnose: Lena hat Blutkrebs! Inzwischen steht auch fest, dass nur ein passender Stammzellspender das Leben des kleinen Mädchens retten kann. Seitdem steht alles auf Pause. Das Leben der kleinen Familie spielt sich in der Bonner Uniklinik ab. Alles dreht sich nur noch um Lena und ihre Behandlung …

David ist von Beruf Erzieher, seine Frau Margarete ist Diplom-Rechtspflegerin. Beide haben sich über ihr soziales Engagement kennengelernt. „Als kleiner Junge habe ich oft an der Ferienfreizeit im HöVi-Land teilgenommen; eine schöne und unbeschwerte Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere“, berichtet David. HöVi-Land organisiert jedes Jahr eine Freizeit für 600 Kinder, die sich sonst keinen Urlaub leisten können. „Als Erwachsener wollte ich dieses Glück als ehrenamtlicher Leiter zurückgeben. Dort habe ich auch meine Frau Margarete kennengelernt, die sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht hatte, Kinder aus armen Verhältnissen glücklich zu machen.“

Diese Haltung zum Leben schweißt die beiden auch jetzt zusammen: Seit sechs Wochen hat die Familie keine Nacht mehr zusammen verbracht. Das Leben findet aktuell nur noch im Krankenhaus statt. Die Nerven liegen blank, aber sie versuchen, sich immer wieder uns gegenseitig hochzuziehen. „Trotz aller Umstände geben wir die Hoffnung nicht auf: Lena liegt verkabelt in ihrem Bettchen, muss viele Behandlungen über sich ergehen lassen und lacht trotzdem. Sie ist diejenige, die uns zeigt, wie man kämpft. Für uns bedeutet das: Aufgeben ist keine Option. Wenn Lena einen passenden Spender findet, hat sie eine gute Chance, wieder gesund zu werden. Daher hoffen wir inständig, dass viele Bürger unserem Aufruf folgen und sich am 31.08. registrieren lassen. Jeder einzelne Spender schenkt uns Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Allen, die an der Aktion teilnehmen, danken wir von ganzem Herzen.“

Auch der Schirmherr der Aktion, der überregional bekannte und engagierte Pfarrer von St. Theodor, Franz Meurer, appelliert an die Kölner Bürger: „Als Pfarrer erfahre ich jeden Tag, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen. Nicht nur mit Worten und gut gemeinten Ratschlägen. Wenn einer stürzt, braucht er die helfende Hand. Für die kleine Lena kann diese helfende Hand ein passender Stammzellspender sein – ohne den sie keine Überlebenschance hätte. Es reicht nicht, wenn nur Mitmenschen aus unserem Veedel mitmachen. Deshalb bitte ich alle Kölnerinnen und Kölner herzlich, sich anzuschließen: Kommt zur Aktion und lasst euch registrieren. Damit schenkt ihr Lena, ihren Eltern und vielen anderen Patienten das Wertvollste, was es gibt – die Hoffnung auf ein zweites Leben.“

(…)

+++ 06.08.2019 +++
Registrierungsaktion für Lena am 31.08.2019 in Köln

Lena ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich am

Samstag, 31. August 2019
zwischen 12 und 16 Uhr
Pfarrei St. Theodor im Pfarrsaal
An St. Theodor 
51103 Köln

als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen.

Aktionsbetreuer

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Bettina Steinbauer
Bettina Steinbauer

Telefon: 0221 940582 3528

E-Mail: steinbauer@dkms.de

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Fotos von Patienten zur Veröffentlichung können beim oben genannten Aktionsbetreuer angefragt werden.

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