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Leon will leben!

Aktion am 24. März 2018 in Mendig

Der 19-jährige Leon aus Mendig ist an Blutkrebs erkrankt. Nur eine Stammzelltransplantation kann sein Leben retten. Bislang wurde weltweit kein passender Spender für ihn gefunden. Die Stadt und Verbandsgemeinde Mendig, seine Familie und Freunde rufen auf: „Leon ist ein echter Kämpfer, aber jetzt braucht er die Unterstützung der ganzen Bevölkerung. Lasst uns ein Zeichen setzen und alle Kräfte bündeln. Mit eurer Registrierung schenkt ihr Leon das Wertvollste, was es gibt – die Hoffnung auf ein zweites Leben. Jedem, der an der Aktion teilnimmt, danken wir von ganzem Herzen.“

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Der 19-jährige Leon hat Blutkrebs - Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

UPDATE-TICKER

+++23.07.2018+++
Leon erhält eine zweite Chance auf Leben!

Wie die Rhein Zeitung berichtet, gibt es Hoffnung für den 20-jährigen Leon: Vor gut zwei Wochen erhielt er eine Stammzelltransplantation.

+++ 23.04.2018 +++
Spender gefunden!

Was für eine tolle Nachricht! Wie das Regionalportal Blick Aktuell berichtet, wurde für Leon ein Spender gefunden. In dem Artikel wird auch Leons Mutter zitiert:

„Es ist, als könnte man plötzlich fliegen. So viele Emotionen kann man nicht in Worte fassen, wenn diese unglaubliche Nachricht kommt. Plötzlich dreht sich alles weiter, genauso plötzlich, wie es stillgestanden hat. JEDER, wirklich jeder kann mit einem einfachen Test eine Person, eine Familie aus einer stillen, angstgefüllten Welt zurückholen in eine Zukunft – die ohne einen Stammzellspender nicht möglich wäre,“ so Leons Mutter.

+++ 24.03.2018 +++
Der Aktionstag

Riesiger Erfolg heute in Mendig für Leon und alle anderen Blutkrebspatienten, die auf eine Stammzellspende angewiesen sind! 1916 neue potenzielle Lebensretter haben sich heute in der Laacher-See-Halle in Mendig in die DKMS aufnehmen lassen. Dazu wurden rund 60.000 Euro Geldspenden gesammelt!

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+++ 12.03.2018 +++
Auszug aus der 2. Pressemitteilung „Leon will leben!“

„Wir können es kaum fassen“, sagt Christopher Wittig von der Verbandsgemeinde Mendig. Gemeinsam mit einem 16-köpfigen Team ist er seit zwei Wochen unermüdlich auf den Beinen, um alle Vorbereitungen für das bevorstehende Wochenende zu planen. Bürgermeister Jörg Lempertz ist begeistert mit wie viel Engagement sich die Einwohnerinnen und Einwohner seiner Region für Leon ins Zeug legen. Tausende Handzettel wurden verteilt, hunderte Plakate geklebt, umfangreiche digitale Aufrufe gestartet, Feuerwehr, Polizei, Schulen, Hochschulen, Firmen, Vereine und Kindergärten wurden mobilisiert.

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Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

Leons Familie erfährt Hilfe von allen Seiten. „Nie hätten wir mit einer solchen Unterstützung gerechnet. Die unglaubliche Hilfsbereitschaft der Menschen gibt uns in dieser schweren Zeit viel Kraft. Wir wünschen uns im Moment nur eines: dass sich am 24. März viele Menschen nur wenige Minuten Zeit nehmen und sich als potentielle Lebensretter registrieren lassen. Durch Leons Leben auf der Krankenstation haben wir erfahren, wie viele weitere Patienten es in unserer Region gibt, die auf einen passenden Spender angewiesen sind. Aus unserem anfänglichen Hilferuf ist eine echte Bewegung geworden, die Zusammenhalt gibt uns allen Hoffnung schenkt. Es zählt wirklich jeder Einzelne. Denn jeder Einzelne könnte der passende Spender für Leon oder einen anderen Patienten sein.“

Die Verbandsgemeinde Mendig hat über 1500 Gewerbetreibende aus der Region per Spendenbrief informiert und zur Aktion eingeladen. Des Weiteren wurden alle Verwaltungen im Landkreis Mayen-Koblenz angeschrieben, welche sich bereit erklärt haben, Ihre Mitarbeiter zu informieren und Ihre Unterstützung bereits jetzt zugesagt haben. Beim Frühlingsfest in der Innenstadt von Mendig werden Leons Freunde über die Aktion informieren. Sporthaus Krumholz sponsert 100 T-Shirts für den Aktionstag. Die Realschule Plus und die Grundschule Mendig planen Projekte zur finanziellen Unterstützung. Ebenso hat sich die Werbegemeinschaft VG Mendig dazu entschieden, in diesem Jahr auf Kundengeschenke zu verzichten, um dafür Leons Aktion finanziell zu unterstützen. Auch der US-Car-Treff wird sich während der Sommerausstellung in dieser Hinsicht engagieren. Außerdem werden während der Jugendsammelwochen im April auch die Jugendfeuerwehren teilnehmen und zu Gunsten der Aktion eine Haussammlung durchführen.

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Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

Leons Freundin Karina, die nie mit einer solchen Welle der Hilfsbereitschaft gerechnet hat, weicht nicht von Leons Seite: „Ich danke jedem von Herzen, der sich dafür einsetzt, Leon eine zweite Chance auf Leben zu schenken. Und ich bitte weiterhin JEDEN aus Mendig und Umgebung an der Aktion teilzunehmen und sich registrieren zu lassen, denn ohne passenden Spender kann Leon nicht gesund werden. Eine Registrierung tut nicht weh – einfach nur Wattestäbchen in den Mund und hoffen, dass man der Richtige ist. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Über 80 ehrenamtliche Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Deshalb bitte ich euch: Seid dabei. Lasst uns zusammenstehen und ein Zeichen setzen. Für Leon und viele andere Patienten, die so dringend auf einen Lebensretter warten.“

+++ 12.03.2018 +++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung „Leon will leben!“

So lange Leon denken kann, will er Koch werden. Im Herbst 2015 geht sein Traum endlich in Erfüllung – er kann seine Ausbildung beginnen. Doch bereits nach drei Wochen bekommt er eine schwere Erkältung, seine Kräfte schwinden. Er klagt über Bauch-, Ohren- und Halsschmerzen, Fieber, Kurzatmigkeit und Übelkeit. Unangenehm, aber nicht wirklich besorgniserregend. Leon rafft sich immer wieder auf, um seiner Ausbildung gerecht zu werden. Doch dann weist ein Kollege Leon auf seine gelben Augäpfel hin. Auch seine Haut hat eine gelbe Färbung und ist mit punktuellen Rötungen übersät. Sofort wird er zu einem Bereitschaftsdienst gebracht. Dieser überweist ihn unverzüglich in ein Krankenhaus mit onkologischer Kinderklinik.

Am 25. Oktober dann die schockierende Nachricht: Leon hat Blutkrebs. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt geglaubt, dass Leon an einer tödlichen Erkrankung leiden könnte. Die Diagnose ist für einen so jungen Menschen und seine Familie wirklich brutal. Nichts geht mehr. Plötzlich steht die Welt still“, erinnert sich seine Mutter. Fortan bestimmen Krankenhausaufenthalte sein Leben. Aber Leon ist ein Kämpfer: Er durchläuft die Intensivtherapie vollständig und gilt als genesen.

Leon und seine Freundin Karina
Leon und seine Freundin Karina - Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

Im Mai 2016 scheint alles überstanden. Leon nimmt seine Ausbildung zum Koch wieder auf, doch auch hier zeigt die Krankheit ihre Folgen: Leons Geschmackssinn ist beeinträchtigt – für einen angehenden Koch eine fatale Situation, er kann die Ausbildung nicht fortsetzen. Drei Monate später muss sich Leon mit einem weiteren Schicksalsschlag auseinandersetzen: Sein Vater stirbt bei einem Verkehrsunfall. Leon trauert, aber er gibt nicht auf. Erneut macht er sich auf der Suche nach einer Zukunft, die ihn fordert und ihm Sinn gibt. Dabei schwankt er zwischen mehreren Berufsfeldern. Anfang des Jahres fällt er schließlich eine Entscheidung: Er beginnt ein freiwilliges soziales Jahr im Seniorenzentrum Marienstift in Andernach. Die Arbeit bereitet ihm unglaubliche Freude, Leon ist engagiert, setzt sich mit viel Eifer ein und spürt, wie sehr er gebraucht und geachtet wird. Dank seiner hohen sozialen Kompetenz und seines unermüdlichen Einsatzes wird ihm eine Ausbildungsstelle zum Altenpfleger ab August 2018 angeboten. Leon ist glücklich. Endlich scheint es bergauf zu gehen. Doch dann, bei der diesjährigen Grippewelle, erwischt es auch Leon. Der Verlauf ist jedoch untypisch. Obwohl er sich nicht krank fühlt, schwellen seine Lymphknoten an. Sein behandelnder Arzt will kein Risiko eingehen und überweist ihn erneut ins Krankenhaus. Dort werden besorgniserregende Auffälligkeiten im Blut entdeckt. Drei Tage später dann die traurige Gewissheit: der Blutkrebs ist zurück.

Für Leon bricht eine Welt zusammen, all seine Träume sind in weite Ferne gerückt. Er möchte seine Ausbildung zum Altenpfleger machen, mit seiner Freundin Karina die Welt bereisen und später eine Familie gründen. Die beiden haben so viele Zukunftspläne. Doch eine Zukunft ist nur möglich, wenn Leon seinen genetischen Zwilling findet, der für ihn Stammzellen spendet.

+++ 08.03.2018 +++
Schirmherrschaft für Leons Aktion

Die Schirmherrschaft der Registrierungsaktion für Leon übernimmt Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig.

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Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, ist Schirmherr der Aktion - Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

+++ 07.03.2018 +++
Registrierungsaktion für Leon am 24. März 2018 in Mendig

Der 19-jährige Leon ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am 24. März 2018 in der Laacher-See-Halle in Mendig als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen.

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Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender:innen oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer:innen der DKMS.

Professionelle Medienarbeit in TV, Radio, Printmedien und Online sowie eine gute Zusammenarbeit mit Journalist:innen ist für uns dabei das beste Mittel, unser Thema bekannt zu machen.

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