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Rettet Lilly und andere!

Aktion am 21. Juli 2019 in Rostock

Lilly ist erst zwei Monate alt und kämpft bereits um ihr Leben. Nur mit einer Stammzellspende kann sie älter als 2 Jahre werden. Lillys Geschwister können es kaum erwarten, sie endlich im zu Arm halten und bald mit ihr zu spielen, doch daran ist momentan nicht zu denken. So wie Lilly gibt es viele Kinder mit Blutkrebs, Immundefekten und anderen Bluterkrankungen, die durch eine Stammzellspende geheilt werden und leben dürfen. Um zu helfen, organisieren Familie und Freunde eine Registrierungsaktion. Jeder, der mitmacht, könnte Lebensretter sein! Bist du dabei?

Lilly Flugblatt
Lilly ist an einem Immundefekt erkrankt - Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

UPDATE TICKER

+++ 22.07.2019 +++
Erfolgreiche Aktion

Im Rahmen der Registrierungsaktion für Lilly haben sich 1.639 Personen als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen und werden schon bald dem weltweiten Suchlauf zur Verfügung stehen. Zusätzlich wurden 7.594 Euro an Geldspenden eingenommen. Eine erfolgreiche Aktion – vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer!

+++ 18.07.2019 +++
Auszug aus der 3. Pressemitteilung

„Die Spende war super einfach und von der DKMS super organisiert. Der Aufwand einer Stammzellspende ist nicht der Rede wert“, sagt Daniel aus Rostock, der heute 35 Jahre alt ist. Im Jahr 2010 ließ er sich in der Neptun-Schwimmhalle bei einer Aktion im Namen des kleinen Paul registrieren, der heute dank einer Stammzellspende ein normales Leben führen darf. „Wir sind damals neu nach Rostock gezogen und meine Frau war gerade hoch schwanger mit unserem ersten Sohn.“ Zusammen mit ihr und seinen Eltern ließ Daniel sich registrieren. „Da wir damals selbst bald Eltern werden würden, hat uns das emotional schon gecatcht – zum Glück“ lacht der 35-jährige heute. 2013 hat er in Berlin Stammzellen gespendet. „Ich würde es auf jeden Fall immer wieder tun.“

85 ehrenamtliche Helfer kann die Initiativgruppe mobilisieren, tausende Flyer wurden verteilt. Zudem gibt es mediale Aufrufe der Band „Feine Sahne Fischfilet“ und ebenfalls prominente Unterstützung durch den Basketball-Zweitligisten „Rostock Seawolves“ und dem Fußball-Oberligisten FC Hansa Rostock gibt es. Auf Facebook wurde die Veranstaltung „Rettet Lilly und andere!“ über 1.000 Mal geteilt und die Initiatoren rufen weiterhin auf: „Teilt und verbreitet die Aktion so oft es geht!“. Unterstützung erfahren sie vom Universitätsklinikum Rostock, sowie von zahlreichen weiteren Vereinen, Firmen und Institutionen aus der Region. Passend dazu fand der „Ritt fürs zweite Leben“ zweier Rostocker statt, die mit ihren Pferden einen Benefiz-Ritt nach Berlin unternommen haben. Am Mittwoch vergangene Woche übergaben sie nach zehn Tagen mehr als 2.200 Euro der gesammelten Spenden an die DKMS.

(…)

+++15.07.2019+++
Auszug aus der 2. Pressemitteilung

Alle 15 Minuten erhält ein Patient eine Diagnose, zu deren Heilung eine Stammzellspende nötig ist. Mehr als 15.323 Rostocker sind bereits in der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH registriert, davon durften 142 bereits Stammzellen spenden. Doch leider finden immer noch viele Patienten nicht den passenden Spender, da der genetische Zwilling nicht registriert ist.

„Bitte lasst euch als Stammzellspender registrieren! Nur derjenige, der auch in der Datei ist, kann als Lebensretter gefunden werden. Fünf Minuten eurer Zeit können ein Leben für einen Patienten bedeuten!“, so Stefanie Doss von der DKMS.

Oftmals trifft die Erkrankung eine Familie ohne Vorbereitung und stellt das Leben auf den Kopf. So ist es auch der Familie von Lilly aus Rostock ergangen. Papa Frank Kletzin, selbst Arzt am Universitätsklinikum Rostock: „Nur eine Woche war Lilly in ihrer großen Patchworkfamilie angekommen. Dann hat uns die Diagnose ihrer schweren Immunschwäche mit dem SCID-Syndrom wie ein Blitz getroffen. Sechs Wochen ist sie nun schon in einer Berliner Klinik isoliert und die Suche nach einem Stammzellspender läuft weltweit auf Hochtouren. Nur mit einer Stammzellspende kann sie älter als 1-2 Jahre werden. Auch wenn es für Lilly positive Signale gibt, es gibt so viele Kinder mit Blutkrebs, Immundefekten (SCID-Syndrom) und anderen Bluterkrankungen, die nur durch eine Stammzellspende gerettet und geheilt werden können. Bitte macht mit und lasst Euch registrieren!“

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+++11.07.2019+++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung

Die Geburt des eigenen Kindes ist der schönste und emotionalste Moment jeder Familie. Jana und Frank aus Rostock müssen für ihr Glück und ihre Zukunft kämpfen, denn Lilly erhielt nur 10 Tage nachdem sie auf der Welt war die Diagnose: „SCID“, eine Erkrankung des blutbildenden Systems. Eine Stammzellspende kann das Leben von Lilly retten. Mehr als 9 Mio. Menschen weltweit haben sich bereits bei der DKMS als potentieller Stammzellspender registrieren lassen. Doch noch immer findet nicht jeder Patient seinen passenden genetischen Zwilling. So auch die kleine Paula aus Berlin. Vor 3 Wochen verlor Paula ihren Kampf gegen den Blutkrebs, da der passende Stammzellspender nicht gefunden wurde.

Aus diesem Grund rufen Lillys Familie und Freunde auf: „Lasst euch registrieren! Denn nur dann könnt ihr als Lebensretter gefunden werden!“

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+++11.07.2019+++
Registrierungsaktion für Lilly am 21.07.2019

Lilly ist an einem Immundefekt (SCID) erkrankt. Ein passender Stammzellspender ist ihre einzige Überlebenschance. Um ihr und anderen zu helfen, organisieren Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am

Sonntag, den 21.07.2019
zwischen 11 und 15 Uhr
Neptun-Schwimmhalle
Kopernikusstr.17
18057 Rostock

als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen.

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Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer der DKMS.

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