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Rettet unseren Vater!

Aktion am 7. Februar 2019 in Fulda

Martin aus Fulda, Vater von drei Kindern und leidenschaftlicher Jazzmusiker, ist an Blutkrebs erkrankt. Als Psychotherapeut am Klinikum Fulda begleitet er Patienten durch Lebenskrisen - jetzt ist er es, der dringend Hilfe benötigt. Seine Kinder bitten: „Nur eine Stammzelltransplantation kann das Leben unseres Vaters retten. Bislang wurde weltweit kein passender Spender für ihn gefunden. Unsere Mutter und wir leben in Angst und Sorge. Doch wir wollen nicht tatenlos sein. Denn Aufgeben ist keine Option. Deshalb bitten wir alle: kommt zur Aktion und lasst euch registrieren. Damit schenkt ihr unserem Vater und anderen Patienten das Wertvollste, was es gibt – die Hoffnung auf ein zweites Leben.“

Martin mit seinen Kindern
Martin, hier mit seinen drei Kindern, ist an Blutkrebs erkrankt - Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

UPDATE-TICKER

+++ 08.02.2019 +++
Große Unterstützung am Aktionstag

Gelungene Aktion in Fulda: 1.391 Menschen ließen sich gestern im Rahmen der Aktion als potentielle Stammzellspender registrieren – davon mehr als 700 Schüler. Zusätzlich dazu folgten 100 Mitarbeiter dem Registrierungsaufruf im Rahmen der Aktion des Klinikums Fulda und ließen sich dort in die Datei aufnehmen.

+++ 30.01.2019 +++
Auszug aus der 2. Pressemitteilung

Die Initiative zur großen Typisierungsaktion am 07. Februar entsteht aufgrund persönlicher Betroffenheit in der Eduard-Stieler-Schule: Als Abteilungsleiterin Anke Bischof und Dr. Eva-Maria Gürke vom Fachbereich Gesundheit von Martins Erkrankung erfahren, organisieren sie kurzentschlossen eine Aktionsgruppe mit 16 Mitgliedern, die seit zwei Wochen rund um die Uhr im Einsatz sind, um die beiden Aktionen für Martin optimal zu koordinieren und die Bevölkerung zu informieren und aufzuklären.

Während sich die Bürger aus Fulda und Umgebung nachmittags von 15 bis 19 Uhr registrieren lassen können, ist für die Schüler vormittags intern eine große Aktion geplant. Um eine umfassende Aufklärung zu gewährleisten, finden zuvor mehrere Infoveranstaltungen zum Thema „Blutkrebs und Stammzellspende“ statt. Hierzu werden echte Stammzellspender aus Fulda eingeladen, die authentisch vermitteln können, was Leben spenden wirklich bedeutet. Im Anschluss daran haben die Schüler die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen.

Schnell wird deutlich, dass die Räumlichkeiten der Eduard-Stieler-Schule für all das nicht ausreichen. Kurzfristig bietet der Oberstufenleiter des benachbarten Marianums, Herr Christian Heil, die Aula des Marianums als Ort für die Spendenaktion an und steht hilfreich zur Seite. Bereits nach kurzer Zeit steht fest, dass 30 Schulsanitäter beider Schulen vormittags für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Bei der Schulaktion ist die Beteiligung enorm: Für den Vormittag haben sich 942 Schülerinnen und Schüler aus folgenden Schulen Fuldas angemeldet:

  • Gymnasien: Winfriedschule, Domgymnasium, Marienschule
  • Berufliche Schulen: Richard-Müller-Schule, Konrad-Zuse-Schule
  • Bildungsunternehmen Jordan

Das Freiherr-vom-Stein Gymnasium führt bereits am 06.02. eine Typisierungsaktion durch. An diesem Tag gibt auch das Klinikum Fulda seinen Mitarbeitern die Möglichkeit zur Registrierung. Ebenso beteiligt ist die Ferdinand-Braun-Schule. Dort führt Thorsten Feik am 13.02. als langjähriger Unterstützer der DKMS bereits die achte Typisierungsaktion durch. Allein durch sein Engagement wurden 24 Schüler zum Lebensretter.

Auch das BBZ (Berufsbildungszentrum) springt hilfreich zur Seite: es stellt ab 15:00 Uhr alle Auszubildenden frei, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich nachmittags bei der großen öffentlichen Aktion im Marianum registrieren zu lassen. Ebenso kann man sich auf dem Gesundheitstag im Esperanto am 02. Februar am Stand Nr. G 105 typisieren lassen.

Die Resonanz insgesamt ist bislang überwältigend. Eine Facebookgruppe wurde eingerichtet, 10.000 Flyer wurden verteilt, hunderte Plakate geklebt. Umfangreiche digitale Aufrufe wurden gestartet, Feuerwehr, Polizei, Schulen, Hochschulen, Firmen, Vereine und Kindergärten wurden mobilisiert. Martins Familie ist von der Welle der Hilfsbereitschaft vollkommen überwältigt: „Wir wissen gar nicht, was wir sagen sollen. Mit einer solchen Resonanz hätten wir nie gerechnet. Martin kämpft, aber alleine kann er es nicht schaffen. Es tut gut, in dieser dramatischen Situation einen so starken Zusammenhalt zu erfahren. Jedem Einzelnen, der am 07. Februar an der Aktion teilnimmt und Martin ein Stück Hoffnung schenkt, danken wir von ganzem Herzen.

Die öffentliche Aktion für alle Bürgerinnen und Bürger findet statt am:

Donnerstag, den 07. Februar 2019
von 15:00 bis 19:00 Uhr

Marianum Fulda (Aula)
Brüder-Grimm-Str. 1
36037 Fulda

+++ 23.01.2019 +++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung

Martins Krankheitsgeschichte beginnt bereits im Jahr 2007. Alles beginnt ganz harmlos mit Rückenschmerzen. Doch die Schmerzen bleiben hartnäckig, keine Therapie schlägt an. Nach einem MRT dann der Schock: Martin leidet an einem multiplen Myelom, einer Tumorerkrankung des Knochenmarks. Chemos und Bestrahlungen wechseln sich ab, unter der Behandlung bricht ein Lendenwirbel und verursacht starke Schmerzen. Es folgen zwei Transplantationen mit eigenen Stammzellen, welche aber keine Heilung bringen. Dann im Dezember 2018 ein erneuter Schock: Diagnose Leukämie! Jetzt kann nur noch ein passender Fremdspender sein Leben retten.

Martin hat sich nie gefragt, warum es ihn so hart getroffen hat. Durch seine Arbeit als Psychologe und Psychotherapeut im Klinikum Fulda ist er es gewohnt, seine Mitmenschen durch Lebenskrisen zu begleiten. Seit zwölf Jahren muss er zeitgleich seine eigene Krise meistern. „Ich bewundere seine Haltung“, erklärt Martins Frau, Ingrid. „Er hat eine grundpositive Ausrichtung, versucht selbst in schwierigen Situationen noch das Gute und Lebenswerte herauszuholen. Von Anfang an hat er trotz aller Therapien und Eingriffe eine ungewöhnlich gute Balance zwischen Kampf und Akzeptanz gefunden.

Martin ist ein leidenschaftlicher Musiker, spielt als Gitarrist in verschiedenen Jazz-Combos, hört alles von AC/DC bis Zappa und träumt von einem eigenen Tonstudio, in dem er mit seinen Bandkollegen proben kann und in dem er Platz hat, seine Gitarren zu bauen. Seine Musikerfreunde wissen, welche Bedeutung Musik für Martin hat. In all den schwierigen Jahren weichen sie nicht von seiner Seite.

Die größte Kraft zieht Martin aus seinen Kindern und Enkeln. Seinen beiden Töchtern und seinem Sohn ist er eng verbunden. Obwohl sie in Berlin, Heppenheim und Mainz leben, stehen sie täglich in Kontakt. Gerade in der schwierigen Krankheitsphase ist die Familien-Whatsapp-Gruppe von morgens bis abends aktiv. „Kilometer können uns nicht trennen. Unsere Verbindung steht“, berichtet Ingrid. „Morgens wird mein Mann per Whatsapp mit ‚Papa, wie geht es Dir?‘ begrüßt und abends schließt ein Familienmitglied mit ‚Gute Nacht, ihr alle zusammen.‘ Und zwischendurch werden Fotos von den über alles geliebten Enkeln hin- und hergeschickt.

Gerade ist das dritte Enkelkind unterwegs und Martin möchte den neuen Erdenbürger willkommen heißen und aufwachsen sehen. Und er möchte später all seinen Enkeln die Insel Samos zeigen, die er und seine Frau so lieben. Martins Familie möchte ihm diese Wünsche von Herzen gern erfüllen. Aber dazu brauchen sie die Unterstützung vieler hilfsbereiter Menschen, die bereit sind, dem Aufruf zu folgen und sich typisieren zu lassen. Denn nur wer sich registrieren lässt, kann als möglicher Spender für Martin und andere Patienten gefunden werden. Aus diesem Grund hat sich die Familie mit vielen Freunden, Musikern und Lehrern an die DKMS gewandt. Seit einer Woche kümmert sich das Orga-Team um die geplante Aktion, sucht viele ehrenamtliche Helfer, klebt Plakate, verteilt Flugblätter, macht große Online-Aufrufe und organisiert Benefizveranstaltungen.

Martins Kinder bitten alle um Unterstützung: „Das Grausame ist, dass unser Papa so schwer erkrankt ist. Das Gute ist, dass ein passender Spender sein Leben retten kann. Unser Vater ist der beste Vater der Welt, wir wollen ihn nicht verlieren. Eine solche Diagnose könnte jeden von uns treffen. Mit der Aktion möchten wir ein Zeichen setzen und zeigen, dass man etwas tun kann. Wir hoffen inständig, dass die Bürger in Fulda und Umgebung unserem Aufruf folgen. Jeder einzelne Spender schenkt unserem Vater und anderen betroffenen Patienten das Wertvollste, was es gibt – die Hoffnung auf ein zweites Leben. Jedem, der an der Aktion teilnimmt, danken wir von ganzem Herzen.

+++22.01.2019 +++
Registrierungsaktion für Martin am 07.02.2019 in Fulda

Martin ist an Blutkrebs erkrankt. Nur eine Stammzellspende kann sein Leben retten. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am

Donnerstag, den 07. Februar 2019,
zwischen 15 und 19 Uhr
im Marianum Fulda (Aula)
Brüder-Grimm-Str. 1
36037 Fulda

als potentieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen.

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Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer der DKMS.

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Wir freuen uns über jeden, der uns bei diesem Anliegen unterstützt.