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23. Februar 2017, Pressemitteilung in Spender & Patienten

„Stammzelle statt Kamelle“

Karneval muss warten: „Jecke“ Wahlkölnerin spendet Leben

Köln, 23.02.2017 – „Stammzelle statt Kamelle“, lautet das diesjährige Weiberfastnachtsmotto für die jecke, junge DKMS-Spenderin Melanie Kossmann. Seit vier Jahren lebt Kossmann, die ursprünglich aus Malsch in der Nähe von Karlsruhe kommt, in der Domstadt und hat seitdem noch keinen Karneval ausfallen lassen. Nun bestimmte das Schicksal, dass die 22-jährige Studentin just an Weiberfastnacht zur Lebensspenderin für einen an Blutkrebs erkrankten Menschen wird. Karneval muss somit erst einmal warten.

Für die Handballerin Melanie Kossmann ist es eine Selbstverständlichkeit, diesmal auf Karneval zu verzichten. „Karneval findet jedes Jahr statt. Die Chance, ein Menschenleben zu retten, bekomme ich jedoch vielleicht niemals wieder“, sagt die aktive S.C. Fortuna Köln-Spielerin. Um sich zu schonen und die Spende nicht zu gefährden, verzichtete die Sportlerin am Wochenende vor der Spende sogar auf ein wichtiges Oberliga-Spiel. „Als ich mich vor fünf Jahren bei der DKMS registrieren ließ, nahm ich das Thema Stammzellspende noch locker. Doch je näher der Spendentermin rückte, desto mehr wurde ich mir der großen Verantwortung bewusst“, gibt Kossmann zu. Sie würde es aber jederzeit wieder tun, fügt sie hinzu. Anlass, sich 2012 bei der DKMS registrieren zu lassen, war die Erkrankung des ehemaligen Handball-Nationalspielers Arnulf Meffle.

Neben Melanie Kossmann haben seit DKMS-Gründung im Jahr 1991 bereits 826 Kölner Stammzellen gespendet. In der Domstadt sind nach heutigem Stand 79.629 potenzielle Lebensretter bei der DKMS registriert. Um länderübergreifendend Aufmerksamkeit zu schaffen und die Situation für Patienten weiterhin zu verbessern, benötigt die DKMS Unterstützer: Im Kampf gegen Blutkrebs zählt jeder Euro, für mehr Spender, Forschung, Wissenschaft und Patientenhilfe weltweit.

Helfen auch Sie: DKMS Spendenkonto (IBAN: DE64 6415 0020 0000 2555 56; BIC: SOLADES1TUB)

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