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29. Mai 2020, News in Medizin & Forschung

Corona und Krebs: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums, seit 2019 Kooperationspartner der DKMS, bietet Wissenswertes für Krebspatient:innen und ihre Angehörigen während der Corona-Pandemie

Krebspatient:innen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet, weil sie häufig bedingt durch Erkrankung oder Therapie eine Immunschwäche entwickeln. Viele von ihnen fragen sich: Welche Konsequenzen hat das erhöhte Infektionsrisiko für meine Krebstherapie? Gehöre ich in meiner aktuellen Erkrankungssituation zur Risikogruppe? Und was muss ich jetzt – mit oder nach meiner Krebserkrankung – im Alltag beachten?

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat dazu zahlreiche Anrufe von Krebspatient:innen und ihren Angehörigen erhalten. Von den mehr als 8.000 Anfragen, die seit Anfang März von den 34 Ärzt:innen des KID beantwortet wurden, standen etwa 30 Prozent mit dem Coronavirus im Zusammenhang.

Die häufigsten Fragen und Antworten wurden in dem „FAQ-Katalog Corona und Krebs“ zusammengefasst, der auf der Website krebsinformationsdienst.de zu finden ist. „Es ist uns wichtig, den Betroffenen durch eine konkrete und gut verständliche Wissensvermittlung zumindest einen Teil ihrer Ängste zu nehmen und ihnen in diesen unsicheren Zeiten eine fundierte Orientierung zu bieten“, sagt Susanne Weg-Remers, die Leiterin des Krebsinformationsdienstes. Die FAQs werden kurzfristig immer wieder aktualisiert und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie den aktuellen politischen Entwicklungen angepasst. Als Kooperationspartner unterstützen sich die DKMS und der Krebsinformationsdienst seit dem Jahr 2019 gegenseitig dabei, die Öffentlichkeit für das Thema Blutkrebs bzw. Krebs zu sensibilisieren und Hilfe anzubieten.

Krebspatient:innen und ihre Angehörigen können sich mit ihren Fragen auch direkt an die Expert:innen des Krebsinformationsdienstes wenden, per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de oder per Telefon unter 0800-4203040. Darüber hinaus ist seit kurzem auch ein Live-Chat zum Thema „Corona und Krebs“ im Angebot. Näheres hierzu finden Sie ebenfalls unter krebsinformationsdienst.de.

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