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17. Januar 2022, News in Spender & Patienten

„Perfektes Match“ zum Jahresstart

Die Stammzellspende war Ronays erste gute Tat im neuen Jahr

Ronay Kücük (23) aus Blaufelden in Baden-Württemberg ist in das neue Jahr sofort mit einer guten Tat gestartet: Er hat Stammzellen gespendet. Dadurch einem an Blutkrebs erkrankten Menschen Hoffnung auf Leben zu schenken, ist für ihn eine äußerst bereichernde Erfahrung, die er gerne teilen möchte. Seine Hoffnung: noch mehr Menschen für das Thema zu gewinnen.

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    Ronay bei der Spende

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    Ronay fühlt sich nach der Spende etwas müde aber glücklich

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    Ronay bei der Spende

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    Nach 2,5 Stunden sind genug Stammzellen herausgefiltert

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Ronay Kücük ließ sich bereits 2018 in die DKMS aufnehmen. Es gab eine Registrierungsaktion für ein kleines Kind in seinem Landkreis und er ging mit ein paar Mitspielern aus seiner Fußballmannschaft dorthin. Der Einsatz für die Gesellschaft gehört für den Jurastudenten einfach dazu. So setzte er sich u.a. für das Andenken der „Weißen Rose“ und deren Bemühungen nicht in Vergessenheit zu geraten, ein.

Zweieinhalb Jahre später, als er gar nicht damit gerechnet hatte, wird er als passendes „Match“ für eine an Blutkrebs erkrankte Person angefragt. „Ich habe relativ schnell verstanden, dass meine Entscheidung für einen Menschen alles bestimmen kann. Dass ich für sehr viel Hoffnung sorgen kann und egal wie das Ganze ausgehen könnte, nochmal jemanden Kraft schenken kann, der schon dabei ist zu kämpfen, und das Leben aktuell nicht von einer so schönen Seite betrachten kann“, sagt Ronay.

Die Voruntersuchung und die Vorbereitung auf die Spende beschreibt er als gut machbar. Auch wenn ihn das Spritzen in die Bauchdecke zur Mobilisierung der Stammzellen ein wenig Überwindung gekostet hat, zweifelt er zu keiner Zeit. „Durch meine Hilfe kann diese Person eine zweite Lebenschance bekommen – in diesem Spiel namens Leben seine Spielkarten noch einmal neu gemischt bekommen und kann hoffentlich das Leben von einer schöneren Seite betrachten“, wünscht sich Ronay.

Über die Spende an sich sagt er: „Es war keinesfalls anstrengend oder belastend für mich, da man das ehrlich gesagt nicht so spürt. Nach gut zweieinhalb Stunden war der eigentliche Prozess der Spende beendet. Die Spritzen und mein Körper haben ihre Aufgabe erfüllt. Ich war etwas fertig und müde, aber glücklich.

Und sein Vorbild macht Schule: Ronays persönliche Spendergeschichte hat viele seiner Freunde bereits dazu motiviert, sich zu registrieren. „Ich habe viel Liebe und Anerkennung für meine Entscheidung bekommen. Dafür habe ich es nicht gemacht, aber daran habe ich gemerkt, dass es die richtige war.

Ihm hat die Spende dahingehend einen Denkanstoß fürs neue Jahr mitgegeben, nicht immer nur über Dinge zu reden, sondern sie vielmehr auch umzusetzen und durchzuziehen. Auch wenn er eigentlich nicht der Mensch für Neujahrsvorsätze ist. Seine Devise lautet: „Machen. Jetzt. Damit man es nicht irgendwann bereut, es nicht getan zu haben.

Ronay freut sich schon darauf, seinem unbekannten Empfänger, einem Mann in den USA, demnächst anonym zu schreiben. Seine ausführliche Spendergeschichte teilt er auch auf Instagram und hat schon viel Zustimmung bekommen.

Ihr könnt euch jederzeit, wenn ihr möchtet, online über  dkms.de registrieren oder ganz einfach über den Instagram-Account der DKMS mit dem Link in der Bio zur Registrierung gelangen“, appelliert Ronay und beschließt seine Geschichte mit einem Zitat von einem seiner Lieblingsrapper – Farid Bang – aus dem Song Gotham City: „Wenn du im Leben anderer ein Held sein kannst, sei es.

 

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