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27. September 2021, News in Partner & Netzwerk

Volltreffer für eine Patientin – Lukas aus Bayern

Lukas (24) ließ sich bei einer Aktion seiner damaligen Schule als Stammzellspender registrieren und wurde mittlerweile zum Lebensretter.

Die Berufliche Oberschule Friedberg engagiert sich vorbildlich im Kampf gegen Blutkrebs und wurde dafür mit dem DKMS-Schulsiegel ausgezeichnet. Bei mehreren Registrierungsaktionen in den vergangenen Jahren konnten an der Schule bereits 2244 Schüler:innen als Stammzellspender registriert werden. Mittlerweile haben 24 davon bereits Lebenschancen geschenkt. Unter ihnen ist Lukas Treffer aus Todtenweis, der einer Frau in Belgien Hoffnung auf ein Weiterleben geben konnte. Davon berichtete er auch im Rahmen der Verleihung des DKMS Schulsiegels am 27.9. an drei besonders engagierte Schulen im Bundesland durch den bayerischen Kultusministerin Prof. Dr. Michael Piazolo und DKMS Geschäftsführerin Dr. Elke Neujahr.

Es war die große Pause an der Beruflichen Oberschule Friedberg als der damals 18-jährige Lukas auf die Registrierungsaktion der DKMS stieß. Er hatte sich zuvor noch nicht mit dem Thema der Stammzellspende beschäftigt. Als er erfuhr, dass sich die Schüler:innen kostenlos registrieren können, war für ihn direkt klar, dass er sich als Spender zur Verfügung stellen möchte. Mit Freunden nutzte er die Schulpause, um sich per Wangenabstrich bei der DKMS zu registrieren.

Lange musste Lukas nicht warten, bis er wieder von der Organisation hörte. Kurz nach seiner Registrierung erhielt er einen Brief, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass er möglicherweise als Spender für einen Blutkrebspatienten passen würde. Lukas zweifelte nicht eine Sekunde an der Entscheidung zu helfen. Die Vorbereitung und die Spende selbst hat Lukas als unkompliziert in Erinnerung: „Die DKMS hat alles für mich organisiert und sich sehr gut um mich gekümmert. Die Spende ist eine einfache Abwägung. Ich musste nur einen Tag lang meine Zeit hergeben, damit jemand anderes weiterleben kann.“

Das Thema der Stammzellspende liegt Lukas am Herzen. Darum kämpfte er auch nach seiner eigenen Spende weiterhin gegen den Blutkrebs. So unterstützte er vergangenes Jahr beispielsweise die Registrierungsaktion in Aindling und klärte über die Stammzellspende auf. Von seiner eigenen Spende weiß Lukas mittlerweile, dass seine Stammzellen an eine Frau in Belgien gingen. Er freut sich, dass er ihr Hoffnung auf Genesung schenken konnte: „Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass man als Spender passt. Darum ist es für mich umso besonderer, dass ich spenden durfte. Für mich ist es selbstverständlich zu helfen und ich hoffe, dass sich noch viel mehr Menschen registrieren lassen.“

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