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Gemeinsam für Sven!

Aktion am 28. Juli 2018 in Düren

Der 43-jährige Sven aus Düren ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Die Diagnose hat das Leben des zweifachen Familienvaters völlig auf den Kopf gestellt, doch er will kämpfen und die Krankheit besiegen. Sven will seine Kinder aufwachsen sehen und seine Freundin Julia heiraten. Um zu helfen, organisieren Familie und Freunde eine Registrierungsaktion. Sie bitten die Bevölkerung in der Region um Unterstützung: „Jeder, der mitmacht, könnte ein Lebensretter für Sven oder einen anderen Patienten sein!“ Die Schirmherrschaft für die Aktion hat die stellv. Bürgermeisterin von Düren, Liesel Koschorreck, übernommen.

Sven Schmitz1

UPDATE-TICKER

+++ 30.07.2018 +++
Erfolgreicher Aktionstag

Tolle Unterstützung in Düren: 363 Personen ließen sich vergangenen Samstag im Rahmen der Aktion für Sven und andere Patienten als potentielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren. Zusätzlich wurden knapp 4.200 Euro an Geldspenden eingenommen. Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer!

+++ 23.07.2018 +++
Auszug aus der 2. Pressemitteilung

Als Markus Inden erfuhr, dass sein Freund Sven an Blutkrebs erkrankt ist, sei es ein Schock gewesen. „Ich muss etwas tun“, war sein erster Impuls . Doch was? Da Markus sich vor fünf Jahren als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen ließ, beschloss er, nun selbst eine Registrierungsaktion zu organisieren. Auf der Suche nach Mitstreitern konnte der Krankenpfleger seinen Kollegen Klaas Amrein sofort für die Idee gewinnen. Klaas ist ebenfalls seit Jahren bei der DKMS registriert und vor allem weiß er ganz genau, was im Falle einer Spende tatsächlich passiert. Denn vor  neun Jahren kam er als ‘genetischer Zwilling‘ für eine Frau infrage und ermöglichte ihr die lebensrettende Transplantation.

„Ich hatte mich vor elf Jahren bei der DKMS registrieren lassen, weil der Vater einer Mitspielers in unserer Fußballmannschaft Leukämie hatte“, erinnert sich Klaas. „Als ich dann zwei Jahre später erfuhr, dass ich nun tatsächlich jemandem helfen kann, war ich sehr überrascht. Ich hatte meine Registrierung irgendwie schon ganz vergessen.“ Trotzdem habe er keine Sekunde gezweifelt, ob er nun aktiv werden solle. „Ich musste noch mal eine Blutprobe zur Bestätigungstypisierung abgegeben und dann folgte eine umfassenden Voruntersuchung in der Klinik.“

In der Entnahmeklinik erhielt Klaas vom Arzt ein Medikament, welches er sich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter die Haut spritzte. Dieser körpereigene hormonähnliche Stoff, der vom Körper zum Beispiel auch bei fieberhaften Infekten produziert wird, stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich diese vermehrt im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. „Die Spende war aufregend und interessant für mich.“, so der Krankenpfleger. „Das Personal war sehr zuvorkommend, ich fühlte mich sehr gut behandelt. Man hatte mir angeboten, während der Spende einen Film zu gucken, doch ich habe mich lieber mit einem anderen Spender unterhalten. Nach dreieinhalb Stunden war die Zeit ja dann auch schon vorbei und ich durfte nach Hause fahren“, erinnert sich Klaas.

Eine Stammzellspende wird zunächst immer anonym durchgeführt. Klaas erfuhr damals nur einige Eckdaten: Die Empfängerin seiner Stammzellen war eine Frau in den 40ern aus Deutschland. „Nach zwei Jahren besteht die Möglichkeit, über die DKMS und die Klinik die Adressen zu tauschen. Das haben wir gemacht, doch scheinbar hatte keiner von uns beiden so richtig gewusst, was wir uns schreiben sollen. Wir haben nie Kontakt miteinander aufgenommen“ gesteht Klaas. Doch das sei auch nie sein Hauptantrieb gewesen. „Ich wollte einfach helfen. Und zu wissen, dass ich jemandem das Leben gerettet habe, ist ein so schönes und gutes Gefühl. Mich macht das sehr glücklich, denn ich finde es wichtig, dass sich die Menschen gegenseitig helfen. Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden.“

In der Region Düren zeigen viele Menschen Mitgefühl und bieten dem mittlerweile rund zehnköpfigen Initiatoren-Team ihre Hilfe bei der Organisation der Registrierungsaktion an. Diese enorme Solidarität beeindruckt Markus ungemein: „Ich habe schon so manches Tränchen der Rührung verdrückt. Es ist toll, so viel Unterstützung zu bekommen. Sven ist ein wichtiger Mensch für mich und  diese Aktion hier ist das Mindeste, was ich für ihn tun kann.“ Als Sven durch die Chemotherapie seine Haare verlor, beschloss Markus vor wenigen Tagen, sich ebenfalls kahl rasieren zu lassen: „Ich möchte einfach ein Zeichen setzen!“

+++ 19.07.2018 +++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung

Sven kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. „Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Denn nur dann können sie als Lebensretter gefunden werden“, weiß Markus Inden. Er ist ein guter Freund von Sven und Mitglied der Initiativgruppe, die gemeinsam mit der DKMS die Registrierungsaktion organisiert. Die Schirmherrschaft für die Aktion hat die stellvertretende Bürgermeisterin von Düren, Elisabeth Koschorreck, übernommen.

+++ 13.07.2018 +++
Registrierungsaktion für Sven am 28.07.2018 in Düren

Sven ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Aus diesem Grund veranstalten die Freunde eine Registrierungsaktion für Sven und andere Patienten. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am

Samstag, den 28.07.2018,
zwischen 10 und 15 Uhr
im Sportzentrum BTV in Düren

als potentieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen.

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Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender:innen oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer:innen der DKMS.

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