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Jenni will leben

Aktion am 1. Dezember 2019 in Wettringen

Die 26-jährige Jenni aus Rheine, Mutter eines 5-jährigen Jungen, hat Blutkrebs. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann nur ein passender Stammzellspender ihr Leben retten. Um jetzt keine Zeit zu verlieren, planen ihre Familie und Freunde eine große Registrierungsaktion. Sie appellieren an die Bevölkerung: „Bitte kommt zur Aktion und lasst euch registrieren. Damit schenkt ihr Jenni und anderen Patienten das Wertvollste, was es gibt – die Hoffnung auf ein zweites Leben. Allen, die an der Aktion teilnehmen, danken wir von ganzem Herzen.“

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Jenni hat Blutkrebs - Fotos bitte beim Aktionsbetreuer anfragen!

UPDATE TICKER

+++ 02.12.2019 +++
Der Aktionstag

Große Unterstützung in Wettringen: Im Rahmen der Aktion für Jenni haben sich 704 Personen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Zusätzlich wurden 2.870 Euro an Geldspenden eingenommen. Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer!

+++ 14.11.2019 +++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung

März 2015. Die 21-jährige Jenni ist im Mutterglück. Sie hat gerade ihren Sohn Ian zur Welt gebracht. Voller Elan sagt sie den Schwangerschaftspfunden den Kampf an. Sie wundert sich, wie die Kilos purzeln – in nur drei Wochen nimmt sie 25 kg ab. Nur durch Zufall sucht sie einen Arzt auf, weil Ian sie mit einer Bronchitis angesteckt hat. Das Ergebnis ist beunruhigend. Es gibt einen Anfangsverdacht. Der Arzt überweist Jenni in eine onkologische Praxis, wo erneut Blut abgenommen wird. Die zwei Tage Wartezeit bis zum Ergebnis sind für Jenni die reinste Hölle. Dann die erschütternde Gewissheit: Jenni hat Blutkrebs. Erst steht sie unter Schock, dann fließen die Tränen. „Ich war mit der Situation vollkommen überfordert“, berichtet Jenni. „Plötzlich schießen einem so viele Gedanken durch den Kopf. Was ist, wenn ich sterbe? Was ist dann mit meinem Kind? Ist mein Kind jetzt auch krank? Werde ich meinen Sohn aufwachsen sehen?“

Da es sich um eine chronische Leukämie handelt, versuchen die Ärzte zunächst, die Krankheit mit starken Medikamenten in den Griff zu bekommen. Seitdem gehören Krankenhausaufenthalte, Kontrollen, unzählige Medikamente und deren Nebenwirkungen zu ihrem Alltag. Aber sie ist tapfer, jammert nicht. Denn „klar ist, dass ich ohne diese Medikamente sterben würde.“ Lange Zeit lässt sich die Krankheit tatsächlich auf diese Weise kontrollieren.

Doch vor fünf Monaten verschlechtern sich die Werte plötzlich. „Da kommt gerade ein Zug ins Rollen, den wir stoppen müssen, solange wir es noch können“, erklärt ihr behandelnder Arzt. Sofort macht sich bei Jenni Panik breit. Sie wird ins Knochenmarktransplantationszentrum nach Münster überwiesen. Nach einer erneuten Punktion wird entschieden, dass noch ein letztes Medikament ausprobiert werden soll. Doch die Chancen sind gering. Die Ärzte geben ihr deutlich zu verstehen, dass sie sich innerlich auf eine Transplantation vorbereiten soll. Vorsorglich werden ihre Brüder bereits getestet, kommen aber als Spender nicht in Frage, so dass jetzt nach einem Fremdspender gesucht werden muss. Ohne diesen fremden Spender hat sie kaum eine Überlebenschance.

Mutig wendet sie sich an ihre Familie und Freunde und bittet um Unterstützung bei der Planung einer großen Registrierungsaktion: „Im Verlauf meiner Krankheit habe ich in den Kliniken viele Menschen kennengelernt, die Blutkrebs haben. Besonders die Kinderstationen sind schwer auszuhalten. Viele warten auf einen passenden Spender. Deshalb traue ich mich an die Öffentlichkeit, weil ich weiß, dass wir mit dieser Aktion Menschenleben retten können. Ich bin nicht die einzige, die mit dieser Erkrankung kämpfen muss. Mit der Aktion möchten meine Familie, meine Freunde und ich ein Zeichen der Solidarität setzen.“

Jenni ist eigentlich ein lebensfroher Mensch. Musik ist ihre große Leidenschaft. Sie ist spontan und ungeduldig, auch in dieser Hinsicht ist diese Krankheit eine große Herausforderung für sie. Sie liebt die Natur und träumt davon, einmal im Leben die Polarlichter zu sehen. Wenn ihr alles zu viel wird, schnappt sie sich ihren Hund Honey und geht mit ihm an der Ems spazieren. Nur dann kommt sie zur Ruhe. Sie genießt diese Momente, auch wenn gerade dann die schweren Gedanken kommen. „Im Moment stehe ich wieder da, ohne eine Antwort auf all das, was gerade mit mir geschieht und ohne genau zu wissen in welche Richtung ich laufen muss, um weiterleben zu können. Ich weiß, ich bin in guten Händen und hoffe, es wird einen Weg geben und ich werde leben! Für mich und meinen Sohn!“

Jennis Familie und Freunde appellieren an die Bevölkerung: „Jenni möchte ihren kleinen Sohn Ian aufwachsen sehen. Immer war sie für andere da. Jetzt ist sie es, die Hilfe braucht. Daher bitten wir alle: Nutzen Sie den ersten Advent und tun Sie etwas Gutes. Kommen Sie zur Aktion und lassen Sie sich registrieren. Damit schenken Sie Jenni und vielen anderen Patienten das Wertvollste, was es gibt – die Hoffnung auf ein zweites Leben.“

(…)

 

+++ 13.11.2019 +++
Registrierungsaktion für Jenni am 01.12.2019 in Wettringen

Jenni ist an Blutkrebs erkrankt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann nur eine Stammzellspende ihr Leben retten. Um zu helfen, organisieren Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich am

Sonntag, 01.12.2019
zwischen 14 und 18 Uhr
Bürgerhalle Wettringen
Unter den Linden 6a
48493 Wettringen

als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen.

Aktionsbetreuer

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Bettina Steinbauer
Bettina Steinbauer

Telefon: 0221 940582 3528

E-Mail: steinbauer@dkms.de

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Fotos von Patienten zur Veröffentlichung können beim oben genannten Aktionsbetreuer angefragt werden.

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