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Meine Schwester braucht dich!

Aktion am 25. August 2018 in Erfurt

Die 17-jährige Anne, aus Erfurt kämpft zum zweiten Mal gegen den Blutkrebs. Eine Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance. Mit ihrer Schwester Anika möchte die junge Sportlerin noch viel erleben – z. B. die Polarlichter in Norwegen sehen. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich als potenzieller Spender registrieren lassen. Jeder Einzelne könnte ein Lebensretter sein.

Anne (l.) mit Schwester Anika
Anne (l.) ist an Blutkrebs erkrankt - Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen! Fotonachweis: Ingo Glase // Thüringer Allgemeine

UPDATE-TICKER

+++ 10.09.2018 +++
Spender für Anne gefunden!

Tolle Nachrichten aus Thüringen, für Anne wurde ein passender Spendern gefunden! Den kompletten Beitrag in der Lokalpresse finden Sie hier

+++ 27.08.2018 +++
Neue potentielle Lebensretter in Erfurt

Der Aktionstag in Geeste war erfolgreich: 216 Personen ließen sich als potentielle Stammzellspender registrieren und stehen somit in Kürze dem weltweiten Suchlauf zur Verfügung. Zusätzlich dazu wurden 470 Euro an Geldspenden eingenommen. Vielen Dank an alle Unterstützer!

Gruppenfoto Helfer der Aktion BDX 001
Hochmotiviert: Das Helferteam war am Aktionstag voll bei der Sache
Helfer Endkontrolle 2
An der Endkontrolle bekamen die neuen Spender den Durchschlag ihrer Einverständniserklärung
Helfer Kuchenbasar
Gute Stimmung am Kuchenbasar
v.l.n.r. Staatssekretär Udo Götze und Schwester der Patientin, Anika
Auch Staatssekretär Udo Götze und Annes Schwester Anika waren bei der Aktion dabei

+++ 24.08.2018 +++
Auszug aus der Pressemitteilung

In Erfurt leben derzeit ca. 14.200 Menschen, die als potentielle Stammzellspender bei der DKMS registriert sind. Davon konnten bereits 80 einem Patienten die lebensnotwendige Transplantation gesunder Stammzellen ermöglichen. Einer davon ist der 22-jährige Max: „Schon ungefähr drei Monate nach meiner Aufnahme hat mich die DKMS kontaktiert und mir mitgeteilt, dass ich der passende Spender für einen Patienten bin. Ich habe mir von anderen Spendern sagen lassen, dass das eigentlich eine Ausnahme ist. Bei den meisten kam der Anruf oder Brief erst viele Jahre nach der Registrierung.“ Als Max den Brief von der DKMS in der Hand hielt, konnte er es kaum fassen: „ Ich habe den Brief bestimmt drei oder viermal lesen müssen bis ich es realisiert hatte. Überwogen hat dann selbstverständlich die Freude darüber, auch wirklich helfen zu können.“

Nach einer umfassenden Voruntersuchung in der Entnahmeklinik erhielt Max vom Arzt ein Medikament, welches er sich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter die Haut spritzte. Dieser körpereigene hormonähnliche Stoff, der vom Körper zum Beispiel auch bei fieberhaften Infekten produziert wird, stimuliert die Produktion der Stammzellen und bewirkt, dass sich vermehrt Stammzellen im fließenden Blut befinden. Diese können dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden.

Über die Erfahrungen seiner Spende sagt Max: „ Natürlich habe ich mich nicht unbedingt auf die Nadeln und Spritzen gefreut, aber die Ärzte und Schwestern waren sehr geübt und man hat es kaum gespürt. Meine Spende dauerte verhältnismäßig lang, aber ich habe die Zeit genutzt und mich viel mit den anderen Spendern unterhalten. Außerdem bin ich endlich mal dazu gekommen den Film „Der club der toten Dichter“ zu schauen – so ging die Zeit recht schnell vorbei.“ Nach der Spende fühlte Max sich ein wenig schlapp und hatte erkältungsähnliche Symptome. Nach ein paar Tagen ging es ihm aber wieder besser. „Auch heute, zwei Jahre nach der Spende, habe ich keinerlei körperliche Beschwerden und würde es definitiv wieder machen!“.

Eine Stammzellspende wird zunächst immer anonym durchgeführt. Bislang weiß Max nur, dass seine Stammzellen von einem etwa 30 bis 40-jährigen Mann aus Kanada benötigt wurden. „Ich habe kurz nach meiner Spende noch sehen können, wie meine Stammzellen von einem Boten abgeholt worden sind. Das Gefühl, dass die eigenen Stammzellen einem kranken Menschen dabei helfen können, ein gesundes und normales Leben führen zu können, ist schon sehr besonders.“ Max fühlt sich sehr verbunden zu seinem Patienten und hofft jetzt nach den zwei Jahren seinen genetischen Zwilling kennenlernen zu dürfen „Wenn es meinem Patienten gut geht und er mich auch gerne kennenlernen will, würde ich mich sehr darüber freuen!“.

Auf die Frage was Max den Menschen, die sich noch nicht typisieren haben lassen, gerne mit auf den Weg geben würde, antwortete er: „Habt keine Angst und macht es einfach! Die zwei oder drei Piekser, das Stillsitzen bei der Spende und zwei Tage frei nehmen – das war alles kein Aufwand und erst recht keine Heldentat! Eine erfolgreiche Stammzellspende kann das Leben eines Menschen retten. Das Ganze funktioniert aber nur dann, wenn möglichst viele mitmachen und sich registrieren lassen. Also: Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein!“

Dies finden auch die Olympionikin Daniela Anschütz-Thoms und der Radsportler René Enders. Beide werden bei der Registrierungsaktion vor Ort sein. Daniela Anschütz-Thoms wird von Anfang an tatkräftig unterstützen und ab 12.00 Uhr wird auch René Enders vor Ort sein.

+++ 07.08.2018 +++
Registrierungsaktion für Anne am 25.08.2018 in Erfurt

Anne ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance. Aus diesem Grund organisieren Familie und Freunde eine Registrierungsaktion für die 17-Jährige und andere Patienten. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am

Samstag, den 25.08.2018,
zwischen 10 und 14 Uhr

in der Leichtathletikhalle Erfurt
Johann-Sebastian-Bach-Str. 2
99096 Erfurt

als potentieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen.

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Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer der DKMS.

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