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Wir helfen Patrick und anderen!

Aktion am 23. Februar 2019 in Pirmasens

Der 42-jährige Patrick aus Pirmasens ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellspende ist für den zweifachen Familienvater die einzige Überlebenschance. Zum Glück gibt es für ihn bereits einen passenden Spender. Seine Familie, seine Freunde und sein Dartverein wollen ihm und anderen Patienten helfen und organisieren deshalb gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion.

Aktionsfoto Patrick
Patrick (Mitte) ist an Blutkrebs erkrankt - Fotos zur Veröffentlichung bitte direkt beim Aktionsbetreuer anfragen!

UPDATE TICKER

+++ 25.02.2019 +++
Der Aktionstag

165 Personen ließen sich im Rahmen der Aktion für Patrick als potentielle Stammzellspender registrieren und stehen somit schon bald dem weltweiten Suchlauf zur Verfügung. Zusätzlich dazu wurden 118 Euro an Geldspenden eingenommen. Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer!

+++ 21.02.2019 +++
Auszug aus der 2. Pressemitteilung

Die Hilfsbereitschaft für den an Blutkrebs erkrankten Patrick aus Pirmasens ist groß. Die Vorbereitungen für die Registrierungs- und Benefizaktion „Wir helfen Patrick und anderen“ laufen auf Hochtouren. Wer helfen möchte, ist herzlich zum Aktionstag am 23. Februar eingeladen und kann sich vor Ort auch als Stammzellspender registrieren lassen. Daniel Schüle aus Pirmasens hat diesen Schritt bereits vor vielen Jahren getan. Der 28-Jährige spendete 2015 Stammzellen für einen Blutkrebspatienten aus den Niederlanden und schenkte ihm dadurch eine zweite Lebenschance. Um möglichst viele Menschen zur Teilnahme an der bevorstehenden Registrierungsaktion zu motivieren, berichtet der Lebensretter über seine persönliche Erfahrung.

Daniel Schüle ist in Pirmasens aufgewachsen und seit vielen Jahren Mitglied bei der DLRG sowie ehrenamtlich als Rettungssanitäter tätig. Man könnte meinen, dass es dem 28-Jährigen vorbestimmt war, ein Leben zu retten. Dass dies ausgerechnet über eine Stammzellspende erfolgen würde, hätte Schüle nicht gedacht: „Ich hatte mich 2012 an meiner Universität registrieren lassen, aber nicht erwartet, dass ich tatsächlich einmal spenden werde. Als die Nachricht kam, dass ich einem kranken Menschen helfen kann, war ich total überrascht, wie schnell es dann doch nötig wurde.“

Nach einer umfassenden Voruntersuchung in der Entnahmeklinik erhielt Schüle ein Medikament, welches die Produktion der Stammzellen stimuliert und bewirkt, dass sich diese vermehrt ins fließende Blut übergehen. Über ein spezielles Verfahren können die Stammzellen dann aus dem Blut gefiltert werden. Schüle berichtet, dass er zwar in der Woche vor der Spende mit den typischen erkältungsähnlichen Symptomen zu kämpfen hatte, die bei dieser Entnahmeart als Nebenwirkung auftreten können. Doch diese Beschwerden habe er gut ausgehalten; der Gedanke an seinen Patienten habe ihm dabei geholfen: „Ich habe mir immer gesagt: Stell dich mal nicht so an. Da braucht dich jemand“, erinnert er sich. Die Spende selbst sei reibungslos verlaufen. „Es war alles sehr gut organisiert. Ich war angenehm überrascht, dass sogar die Fahrten zur Klinik und nach Hause komplett für mich organisiert und bezahlt wurden. Auch wurde ich von meinem Arbeitgeber auf Antrag der DKMS bereitwillig von der Arbeit freigestellt.“

Die Tragweite seines Engagements sei ihm allerdings erst zu Hause, nach der Spende, bewusstgeworden. „Während eines Spaziergangs habe ich erst so richtig wahrgenommen, dass das, was da in dem Transfusionsbeutel zu sehen war, jemand anderem das Leben retten kann. In dem Moment überkamen mich die Emotionen und mir wurde klar, was ich da – gemeinsam mit dem Klinikpersonal und der DKMS – geleistet habe“. Eine Stammzellspende wird zunächst immer anonym durchgeführt. Schüle erfuhr nur einige Eckdaten über „seinen“ Patienten: Der Empfänger ist ein älterer Mann aus den Niederlanden. „Als ich nach einiger Zeit über die DKMS einen anonymen Brief von ihm erhielt, war das ein sehr bewegender Moment für mich“, gesteht Schüle. Ihm sei schlagartig bewusstgeworden, dass er diesem Mann das Leben gerettet habe: „Die Spende hat mir gezeigt, wie dankbar man für das sein muss, was man selbst hat. Ich bin gesund und habe es immer gutgehabt. Durch die Spende konnte ich davon etwas zurückgeben. Ich würde es jedes Mal wieder tun“, sagt Schüle voller Überzeugung.

Der Schirmherr der Aktion, Bürgermeister Markus Zwick, ruft zur Mithilfe auf: „Ich bin sehr stolz auf diese Initiative der Pirmasenser Bevölkerung. Der Begriff Gesellschaft drückt Werte wie Zugehörigkeit, Einigkeit und Zusammenhalt aus. Stärken Sie diese Werte dadurch, dass Sie für Ihre Mitmenschen, die Ihre Hilfe benötigen, einstehen. Nicht zuletzt um ein Zeichen zu setzen, übernehme ich voller Überzeugung die Schirmherrschaft.“

+++ 07.02.2019 +++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung

Im November letzten Jahres verspürte Patrick immer häufiger Schmerzen und einen Druck in der Brust. Um die Symptome abzuklären, suchte der zweifache Familienvater Rat bei seinem Arzt und wurde mit einer schockierenden Diagnose konfrontiert: Blutkrebs! Schnell stand fest, dass er eine Stammzellspende benötigt, um seine Erkrankung zu besiegen.

So geht es auch vielen anderen Blutkrebspatienten auf der Welt. Sie können nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Für Patrick konnte glücklicherweise ein solcher ‚genetischer Zwilling‘ gefunden werden. Doch jeder zehnte Patient findet nach wie vor keinen passenden Spender. „Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrieren lassen. Denn nur dann können sie als Lebensretter gefunden werden“, weiß Melanie Huber. Sie ist eine Freundin von Patrick und Mitglied der Initiativgruppe, die gemeinsam mit der DKMS die Registrierungsaktion in Pirmasens organisiert.

Den Rahmen für die Registrierungsaktion bildet ein Dartturnier, denn Patrick ist als Trainer und Gründungsmitglied ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt im Vereinsleben des D.C. Piper’s. Wer am Turnier teilnehmen möchte, kann sich am Veranstaltungstag bis 12.30 Uhr anmelden. Doch auch für Besucher, die nicht am Turnier teilnehmen möchten und auch schon als Stammzellspender registriert sind, gibt es vor Ort ein attraktives Programm, beispielsweise Auftritte von mehreren Livebands. Bereits sechs Künstler haben zugesagt, den Besuchern vor Ort einzuheizen: Singer/Songwriter Patrick „Paddy“ Neumann, Dieter Geisinger, Musicduo4you, die Rap-Crew Macandally, Stefanie Empel mit Andreas Hauck sowie Mitglieder von RockXn. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ein enger Freund von Patrick hofft, dass viele Menschen aus der Region am Samstag vorbeikommen: „Unsere Veranstaltung richtet sich an die gesamte Bevölkerung. Auch wer schon als Stammzellspender registriert ist und nicht darten möchte, ist herzlich eingeladen. Jeder kann helfen!

Melanie Huber erzählt, „Patrick ist ein lebensfroher und hilfsbereiter Mensch, der einen Freund in keiner noch so schwierigen Situation alleine dastehen lassen würde. Wenn man ihn zum Freund hat, ist man nicht allein. Diesmal setzen wir uns für ihn ein!

Unterstützung erhält die engagierte Initiative von Schirmherr Markus Zwick, Bürgermeister der Stadt Pirmasens.

+++ 07.02.2019 +++
Registrierungsaktion für Patrick am 23.02.2019 in Pirmasens

Patrick ist an Blutkrebs erkrankt. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Familie und Freunde organisieren eine Registrierungsaktion für Patrick und andere Patienten. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am

Samstag, den 23.02.2019,
zwischen 13 und 18 Uhr
im Theo-Schaller-Saal Pirmasens
Waisenhausstr. 1
66954 Pirmasens

als potentieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen.

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Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer der DKMS.

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