20 Jahre DKMS Gala in New York: Ein Abend für das Leben
Mehr als 2,3 Millionen US-Dollar für den weltweiten Kampf gegen Blutkrebs
Ein Abend voller Emotionen, prominenter Unterstützung und großer Solidarität: Am 15. Oktober feierte die DKMS ihre 20. Benefizgala in New York. Im traditionsreichen Cipriani Wall Street kamen wieder zahlreiche Gäste zusammen, um gemeinsam ein Zeichen im Kampf gegen Blutkrebs zu setzen. Über 2,3 Millionen US-Dollar wurden für die weltweite Arbeit der DKMS gesammelt. Ein bewegender Höhepunkt war die erste persönliche Begegnung des elfjährigen Ezra mit seinem Stammzellspender Dallas Wilson. Und auch in Deutschland wird die Gala-Tradition fortgesetzt: Nach der erfolgreichen Premiere in diesem Jahr lädt die DKMS am 21. April 2027 zur zweiten Deutschland Gala nach München ein.
Seit zwei Jahrzehnten bringt die DKMS Gala in New York Menschen zusammen, die sich für eine gemeinsame Mission starkmachen: Blutkrebspatient:innen weltweit eine zweite Lebenschance zu ermöglichen. Auch zum Jubiläum erwartete die Gäste ein hochkarätiges Programm. Der Abend beinhaltete eine Live-Auktion, die von Hilaria Baldwin eröffnet und vom Schauspieler Scott Adsit geleitet wurde. Nile Rodgers & CHIC sorgten für musikalische Highlights. Ferner begeisterten Joseph Gordon vom New York City Ballet und Tiler Peck das Publikum. Unter den prominenten Gästen waren unter anderem Supermodel Coco Rocha sowie die Schauspielerinnen Susan Lucci, Colby Minifie und Brenna D’Amico.
Ein Treffen, das unter die Haut ging
Für einen besonders emotionalen Moment sorgten der elfjährige Ezra aus Kalifornien, der gemeinsam mit seinen Eltern zum ersten Mal auf seinen Stammzellspender Dallas Wilson traf. Ezra litt unter einer besonderen Form der Leukämie und war auf fremde Hilfe angewiesen. Im Mai 2025 erhielt der Schüler die lebensrettenden Stammzellen von Dallas, Songwriter und Musikproduzent aus Nashville. Die erste Begegnung war voller Freude und Dankbarkeit und zeigte allen Anwesenden eindrucksvoll, was eine Stammzellspende bewirken kann: Eine Zukunft für Ezra.
Von New York nach München: Gemeinsam für zweite Lebenschancen
Katharina Harf, Vorsitzende des DKMS Stiftungsvorstands, blickte anlässlich des Jubiläums nicht nur auf 20 Jahre DKMS Gala in New York zurück, sondern auch auf die erfolgreiche Premiere in Deutschland:
„Seit 20 Jahren erleben wir in New York, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Leben zu retten. Ich bin unglaublich dankbar für die großartige Unterstützung, die wir hier seit so vielen Jahren erfahren. Dass wir diese besondere Tradition in diesem Jahr erstmals auch nach Deutschland bringen konnten, bedeutet mir persönlich sehr viel. Umso mehr freue ich mich, dass wir 2027 in München weitermachen. Denn jeder dieser Abende hilft uns dabei, Hoffnung zu schenken und weitere zweite Lebenschancen zu ermöglichen.“
Gemeinsam mit ihrem Vater, DKMS Gründer Dr. Peter Harf, und ihrer Schwester Viktoria von Wulffen gehörte Katharina Harf zu den Gastgebern des New Yorker Gala-Abends.
Nach der erfolgreichen Deutschlandpremiere am 23. April 2026 im Haus der Kunst in München laufen bereits die Vorbereitungen für die Fortsetzung: Am 21. April 2027 wird die DKMS erneut zahlreiche Gäste und Unterstützer:innen in der bayerischen Landeshauptstadt begrüßen.
Eine lebensrettendes Vermächtnis
Die DKMS wurde 1991 von Peter Harf gegründet – ausgelöst durch die Leukämieerkrankung seiner Frau Mechtild. Eine Knochenmarktransplantation war damals ihre einzige Chance auf Heilung. Aus einem persönlichem Versprechen an seine Frau, die durch einen Rückfall verstarb, entstand eine weltweite Bewegung. Heute sind mehr als 13,5 Millionen Menschen bei der DKMS als potenzielle Stammzellspender registriert. Mehr als 136.000 Stammzellspenden konnten bereits vermittelt werden – und damit ebenso viele zweite Lebenschancen.
Doch noch immer warten weltweit Menschen auf ihr „passendes Match“. Deshalb engagiert sich die DKMS über die Registrierung und Vermittlung hinaus auch in der Forschung. Sie setzt sich ferner für einen besseren Zugang zu lebensrettenden Therapien ein – insbesondere in Ländern mit begrenzten medizinischen und finanziellen Ressourcen.
Denn Blutkrebs kennt keine Grenzen. Und unser Einsatz für das Leben auch nicht.
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