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28. Juni 2017, News in Spender & Patienten

Forever family

„Sie in die Arme zu schließen hat sich angefühlt wie Familie“, erzählt Daniela, als die DKMS sie kurze Zeit nach der ersten Begegnung mit ihrer Stammzellempfängerin zu Hause in Erftstadt trifft. „Obwohl man sich ja noch nie gesehen hatte, war es so, als würde dort ein Teil von mir stehen. Einfach schön!“

Merissa (40) hatte Blutkrebs und benötigte eine Stammzellspende. Danielas Gewebemerkmale passten und sie spendete am 31. Oktober 2014 ambulant Stammzellen. Der Tag, an dem Merissas zweites Leben begann. Die Spende empfand Daniela als unproblematisch. Zwar verspürte sie während der Gabe eines Medikaments zur Vorbereitung auf ihre Stammzellspende ein wenig Gliederschmerzen. Diese nahm Daniela jedoch gerne in Kauf. Schließlich bekommt man nicht jeden Tag die Chance ein Leben zu retten. Daniela freute sich sehr, helfen zu können, und machte sich viele Gedanken über den zunächst unbekannten Menschen. Schon bald erfuhr sie, dass ihre Empfängerin in den USA lebt und genau zehn Jahre älter als sie ist. Anonym tauschten sich Daniela und Merissa über die DKMS aus, und stellten erste Gemeinsamkeiten fest. Beide Frauen haben zwei Kinder und beide Ehemänner sind bei der Berufsfeuerwehr.

Im April 2017 war es endlich so weit. Gemeinsam mit ihrem Mann Stephan und ihren Mädchen Ina (4) und Mila (1), machte sich Daniela auf die lange Reise nach Duluth in Minnesota. Als die Familie nach 23 Stunden endlich ankommt, wartet Merissa bereits am Gate. Beide Frauen schließen sich herzlich in die Arme. Die Verbundenheit war sofort da, und riss auch in den nächsten, gemeinsamen Tagen nicht ab.

Merissa und ihr Mann Dennis hielten jede Menge Programm für Daniela und ihre Familie bereit. Es gab eine große Party, denn schließlich wollten alle wissen, wer die Lebensretterin, der Engel aus Deutschland ist. Ferner hielt Merissa bei einer großen Sportveranstaltung an dem College, an dem sie arbeitet, eine Dankeschön-Rede für Daniela. Dabei rief sie die Studenten dazu auf, sich bei der DKMS registrieren zu lassen. Die gemeinnützige Organisation hat u.a. auch einen Standort in den USA.

Auch Danielas Kinder mussten sich nicht langweilen und es gab gemeinsame Ausflüge in die Kletterhalle und darüber hinaus viele Geschenke.

In den zehn Tagen konnten Daniela und Merissa noch viele weitere Gemeinsamkeiten feststellen: Für beide Frauen steht die Familie an erster Stelle. Beide sind Linkshänderinnen, mögen keine Kidneybohnen, keinen Kaffee, aber Früchtetee. Die Ehemänner sind absolute Star Wars Fans und Danielas Mann wurde von Merissas Ehemann einen Tag lang mit zu seiner Dienststelle genommen und fuhr Einsätze mit.

Viel zu schnell ging die gemeinsame Zeit vorbei, und wieder zurück in Deutschland vermissen die Halfkanns ihre „US-Familie“ sehr.

Der Gegenbesuch von Merissa ist aber schon für Sommer 2018 geplant. Bis dahin tauschen sich die Familien regelmäßig per Smartphone (per Whats App) aus, und versuchen an den Wochenenden auch zu skypen.

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