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7. August 2017, News in Spender & Patienten

Die Polizei – dein Freund und Helfer

Auch im Kampf gegen Blutkrebs

Der Polizeibeamte Thomas Hering (45) ist nicht nur von Berufs wegen her ein Retter. 2014 spendete der Familienvater aus Fulda einem US-Amerikaner seine Stammzellen und schenkte ihm damit ein zweites Leben. Jetzt trafen sich die beiden zum ersten Mal, und die DKMS war dabei.

„Wir sind Hoffnung“, betont Paul Leighton (67), als er mit seiner Frau Laura und seinen 14-jährigen Zwillingen Tiana und Leighton (14) in Fulda am Bahnhof steht. Gemeinsam mit seiner Familie ist der Kaffeehändler, der in Springfield in Oregon lebt, gerade auf Europatour und für drei Tage auch zu Besuch bei seinem Lebensretter in Fulda.

Beide Männer fiebern dem Treffen bereits seit Wochen entgegen. „Durch die Briefe, E-Mails und Telefonate habe ich schon einen sehr guten Eindruck bekommen, wie Paul so ist. Seinen Briefen hat er oft Bildcollagen beigefügt, auf denen er seinen Krankheitsverlauf dokumentiert hat, so dass ich immer das Gefühlt hatte, bereits ein wenig an seinem Leben teilhaben zu dürfen. Auch wenn er über 8000 Kilometer weit weg ist“, sagt Thomas Hering.

Er und Paul haben sich am Bahnhof in Fulda verabredet und dazu die DKMS und weitere Medien eingeladen. Thomas kommt direkt von seiner Nachtschicht. Die Vorfreude und die Aufregung lassen jedoch keine Müdigkeit aufkommen.

Als der Zug in Fulda einfährt und die beiden Männer sich von weitem erkennen, laufen sie aufeinander zu und umarmen sich innig. „Thomas und ich sind ein Wunder und möchten mit unserer Geschichte Hoffnung machen“, sagt Paul. Und weiter: „Vor drei Jahren hätte ich nicht zu hoffen gewagt, dass ich einmal wieder so gesund und munter hier stehe.“

Paul litt unter dem myelodysplatischen Syndrom (MDS), einer chronische Erkrankung des Knochenmarks, bei der die Blutbildung nicht von gesunden, sondern von genetisch veränderten Zellen ausgeht. Daraus resultiert eine zunehmende Produktion fehlerhafter und nicht voll funktionstüchtiger Blutzellen. Eine Stammzelltherapie war die einzige Hoffnung auf Heilung.

„Ich musste viel Geduld haben, aber es hat sich gelohnt“, sagt Paul. Auf die Frage, ob er noch Nebenwirkungen hat und Medikamente nehmen muss, antwortet er: „Nein, nichts mehr. Ach doch – ich habe natürlich Nebenwirkungen. Nämlich, dass ich jeden morgen wach werde und mich auf den Tag und das Leben freuen darf.“

 

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