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25. Juni 2018, News in Spender & Patienten

Von Hoffnung, Hilfsbereitschaft und der Feuerwehr

Eindrücke von der Registrierungsaktion „Auch Helfer brauchen Hilfe“ in Vettweiß

„Sie benötigen dringend eine Stammzelltransplantation.“ – mit diesem Satz beginnt für Patienten und Angehörigen eine Zeit des Hoffens: Wird es einen passenden Spender geben? Untätig abzuwarten, kann unerträglich sein. Am liebsten möchte man selbst aktiv werden und etwas tun. Viele Angehörige organisieren deswegen eine Registrierungsaktion, um neue potentielle Spender zu registrieren und damit die Chance auf Heilung für ihren Patienten und andere Erkrankte zu erhöhen. Mit der Aktion „Auch Helfer brauchen Hilfe“ in Vettweiß wollen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihrem Löschgruppenführer Josef und anderen Pateinten helfen.

Ich möchte allen Helfern, besonders den Feuerwehrmännern, von Herzen danken. Josef und ich sind überwältigt. Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion vielen anderen erkrankten Menschen helfen können. Ich wünsche euch heute viel Erfolg!“ – Mit dieser kleinen Ansprache der Lebensgefährtin des Patienten Josef für die über 30 freiwilligen Unterstützer startet die Registrierungsaktion in einer Schule in Vettweiß. Von den herzlichen Worten motiviert folgen die Helfer aufmerksam den Ausführungen der DKMS-Mitarbeiterin, die erklärt, welche Aufgaben die Helfer heute an den verschiedenen Stationen haben. Dann geht es direkt los, und ein geschäftiges Treiben beginnt im langen Raum mit großer Fensterfront des Schulgebäudes. Denn bereits kurz vor dem offiziellen Start der Aktion um 10 Uhr kommen die ersten Menschen, um sich registrieren zu lassen.

Auch die Feuerwehrmannschaften aus der gesamten Region nehmen an der Aktion teil. Löschzüge aus Hergarten, Niedeggen Nörvenich, Euskirchen und Zülpich zeigen samt Feuerwehrautos Präsenz. „Jeder hält zusammen bei der Feuerwehr und deswegen sind wir heute hier, um den Kollegen und natürlich auch andere Patienten zu unterstützen. Wir haben von der Aktion über eine Whatsapp-Gruppe des Löschzugs erfahren und alle, die noch nicht registriert waren, haben entschieden, sich heute hier registrieren zu lassen“, erklärt ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich. Natürlich nehmen auch viele andere Vereine und Anwohner aus dem Umland an der Registrierungsaktion in den Grundschulen in Vettweiß teil. Schon nach zwei Stunden ein kurzer Zwischenstand: die Helfer haben bereits 200 neue potentielle Spender registriert.

Ein toller Erfolg! „Ich kenne Josef und Anita persönlich und deshalb war es für mich eine persönliche Pflicht mitzuhelfen. Da ich schon 65 Jahre alt bin, komme ich als Spenderin nicht mehr in Frage und bin deshalb als Helferin bei der Aktion dabei. Und ich wünsche mir, dass unter den Menschen, die wir heute hier registrieren, wenigstens einer ist, der einem Krebspatienten helfen kann. Denn dann hat sich diese Aktion schon gelohnt!“, erzählt eine der Helferinnen während einer kurzen Pause. Für alle Helfer und Neu-Registrierte haben die Initiatoren ein Buffet und Getränke organisiert. Das lädt viele zum Verweilen ein. Die Leute treffen auf Nachbarn, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte – jeder bleibt noch ein bisschen. „Ich habe mich heute registrieren lassen, weil jeder die Chance verdient hat, sein Leben in vollen Zügen zu genießen“, erzählt eine junge Frau.

Nach fünf Stunden sind alle gespannt. Die Helfer bauen gemeinsamen ab, dann verkündet die DKMS-Aktionsbetreuerin das Ergebnis: 418 neue potentielle Spender und rund 2400 Euro Geldspenden für die DKMS. 418 neue Gründe zu hoffen − für Josef und für alle anderen Patienten.

Die DKMS ist darauf angewiesen, dass Menschen sich in der Datei registrieren lassen, um mögliche Stammzellspender zu finden und zu vermitteln. Deswegen ist die Gewinnung von neuen potenziellen Spendern das Herzstück der Arbeit der DKMS. Dabei kann jeder unterstützen, denn um eine Registrierungsaktion zu organisieren, bedarf es keinem persönlichen Bezug zum Patienten.

Weitere Informationen unter: dkms.de/aktionen-organisieren

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