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16. Oktober 2017, News in Spender & Patienten

„Wir sind Max unendlich dankbar“

Aus Seattle in die hessische Provinz

Der 25-jährige Maximilian Korell aus Wabern ist Stammzellspender. Jetzt traf er den Mann, dem er vor drei Jahren helfen konnte: Thomas Helbling (71) aus Seattle.

Tom hatte eine akute myeloische Leukämie, bei Erwachsenen die am häufigsten vorkommende Leukämieform, und war auf eine Fremdspende angewiesen. Glücklicherweise wurde Max gefunden, der Tom im Februar 2015 mit seiner Spende ein neues Leben schenkte. Der Bankkaufmann hatte sich genau ein Jahr zuvor, im Februar 2014, bei einer öffentlichen Registrierungsaktion im Nachbarort in die DKMS aufnehmen lassen.

Ohne eine Transplantation würde Thomas den Kampf gegen die Leukämie verlieren, sagten seine behandelnden Ärzte ihm damals. Die vielen Chemotherapien und Bestrahlungen hatten irgendwann nicht mehr angeschlagen, so dass eine Stammzellspende die letzte Hoffnung für ihn war. Die Transplantation verlief gut, und Toms‘ Wunsch, seinem Lebensretter endlich persönlich Danke zu sagen, sollte sich nun erfüllen. Gemeinsam mit seiner Frau Judy reiste er nach Europa, um die lang ersehnte Donauflussfahrt von Budapest nach Passau zu machen. Dabei nutzte er die Gelegenheit, im Anschluss weiter nach München zu fahren, um sich dort mit seinem Lebensretter zu treffen.

„Die Aufregung vor dem Treffen war schnell verflogen, als wir in der Hotellobby von Tom und seiner Frau Judy herzlich begrüßt wurden“, sagt Max. Und weiter: „Es war nicht so, als würden sich Fremde treffen, vielmehr, als würde man Bekannte oder Verwandte nach langer Zeit wiedersehen. Wir hatten uns gleich viel zu erzählen.“ Max hatte seine Freundin Anna Jäger dabei, die übrigens auch registrierte Stammzellspenderin ist.

Von München aus ging es in Max‘ Heimat, nach Wabern. Insgesamt verbrachten die genetischen Zwillinge eine Woche zusammen, in der sie viele Ausflüge machten und in der Tom und Judy viel Zeit hatten, Max‘ Familie kennenzulernen. „Wir haben viel gelacht“, erzählt Max.

Der Abschied am Frankfurter Flughafen fiel allen daher sehr schwer, und es flossen auch ein paar Tränen. Ein Gegenbesuch in Seattle ist aber schon für 2018 verabredet, damit Max auch Thomas‘ Familie kennenlernen kann.

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