MEDIA CENTER

20. November 2019, News in Partner & Netzwerk

Vorbild als Unterstützer: „Rund um den Solling“

Gemeinsam sportlich gegen Blutkrebs - Benefiz-Radtour für die DKMS

Was für eine schöne Tradition: Zum elften Mal traten im Oktober 2019 motivierte Radsportler aus ganz Deutschland in Holzminden zur beliebten Benefiz-Radausfahrt „Rund um den Solling“ an, um damit die DKMS insbesondere finanziell im Kampf gegen Blutkrebs zu unterstützen. Organisator dieses Rad-Events ist der Lions Club Holzminden, der damit in den vergangenen Jahren großartige 80.000 Euro an Spendengeldern einnahm. Den Club-Mitgliedern liegt dieses Engagement sehr am Herzen, wie der Activity-Beauftragte Joachim Ruthe der Lions im Gespräch mit dem DKMS-Redaktionsteam berichtet.

Seit vielen Jahren wird die Arbeit der DKMS mit einer ganz besonderen Veranstaltung im niedersächsischen Holzminden unterstützt: „Rund um den Solling“ heißt das inzwischen zur Tradition gewordene Rad-Event, das 2009 von Armin Radtke zusammen mit den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Boffzen ins Leben gerufen wurde. Anlass war damals ein Leukämiefall innerhalb seiner Familie.

Im Jahr 2015 hatten vier Radfahrer aus dem Kreis der Lions Freunde Holzminden die Idee, die Ausfahrt durch das malerische Weserbergland organisatorisch zu unterstützen und damit langfristig zu sichern. Mit der Hilfe vieler Freiwilliger wie dem Radsportverein DDMC Solling, dem Kreissportbund Holzminden, der Polizei Holzminden, dem THW Höxter und Holzminden, der Johanniter Unfallhilfe Holzminden und natürlich der Freiwilligen Feuerwehr Boffzen, findet das sportliche Event jährlich statt. Am 6. Oktober 2019 freuten sich die Veranstalter über die 11. Auflage. Fast 300 Teilnehmer hatten sich angemeldet, und sie vereinte das gemeinsame Ziel: Patienten in Not zu helfen. Schon jetzt sind die Vorbereitungen für die Lions DKMS Tour in vollem Gange und am 4. Oktober 2020 heißt es wieder: Start frei für Rund um den Solling!

Lieber Herr Ruthe, vielen Dank für das langjährige Engagement der Lions für die DKMS. Eine wichtige Frage vorab: Was genau ist eigentlich der „Solling“, und für wen eignet sich die Strecke?

Der Solling ist ein Höhenzug des Weserberglands im Landkreis Holzminden in Südniedersachsen. Die Gegend ist beliebt bei Wanderern und Radsportlern. Speziell für Mountainbiker wird hier viel geboten. Es gibt beispielsweise den MTB Funpark, den unser Partner, der Radsportverein DDMC Solling, für alle Mountainbike-Fahrer anbietet. Bei unserer Benefiz Radausfahrt bieten wir Streckenlängen von 30 bis 120 km an. So ist für jeden Radsportler, ob mit dem Mountainbike, Rennrad oder Tourenrad, eine passende Strecke dabei, auf der die DKMS unterstützt werden kann.

Warum ist es Ihnen ein Anliegen, die DKMS zu unterstützen?

Es gibt eine lange Tradition der deutschen Lions Clubs in der Unterstützung der DKMS. Der Lions Club Holzminden hat schon einige Zeit bevor wir die Organisation von „Rund um den Solling“ ausgerichtet haben, die Radausfahrt sowohl aktiv, als auch durch Spenden gefördert. Die Freiwillige Feuerwehr Boffzen, die uns schon lange unterstützt, hatte einen Leukämiefall eines Feuerwehrkameraden in den eigenen Reihen und hat dann eine Registrierungsaktion gestartet. Dieses alles hat uns dann bewogen, die Zukunft der Radausfahrt auch durch die aktive Organisation fortzuführen.

Wie unterstützt der Lions Club die DKMS konkret?

Es gibt zwei Säulen: Zum einen sammeln wir Spenden von lokalen Unternehmen, zum anderen können Radsportler die DKMS durch ihren aktiven Beitrag als Teilnehmer an unserer Benefiztour unterstützen. Der Reinerlös geht dann voll an die DKMS. So kommen in jedem Jahr 15. bis 19.000 Euro als Spendensumme zusammen.

Sie fokussieren auf die finanzielle Unterstützung der DKMS – was ist dabei Ihr Erfolgsrezept?

Unser Erfolgsrezept ist sicherlich die sportliche Aktivität für einen guten Zweck, die wir mit einem attraktiven Organisationsumfeld verbinden. Alle Teilnehmer werden rundherum verpflegt, und auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz. Außerdem trägt die breite Unterstützung der vielen freiwilligen Helfer und Vereine wesentlich zum Erfolg bei.

Wie erleben Sie die Resonanz der Teilnehmer?

Die meisten Teilnehmer sind „Wiederholungstäter“. Wenn jährlich bis zu 360 aktive Radfahrer unserer Einladung folgen, kann man sicherlich von einem stimmigen Gesamtkonzept sprechen. Die vielen positiven Kommentare in den sozialen Medien belegen das.

Wie sehen Ihre Pläne für 2020 aus?

Wir setzen zuerst auf Kontinuität. Für 2020 können wir uns vorstellen, einige neue Streckenführungen auszuarbeiten, um so die schöne Landschaft des Weserberglands und des Sollings auf neuen Wegen zu erradeln. Weiterhin haben wir in diesem Jahr erstmals eine Laufstrecke angeboten. Hier gibt es noch ein deutliches Entwicklungspotenzial. Wir wollen an dieser Stelle aber noch nicht zu viel verraten. Alle Interessierten sollten sich aber schon einmal den 4. Oktober 2020 im Kalender vormerken.

Lieber Herr Ruthe, ganz herzlichen Dank für das Gespräch!

Diesen Beitrag teilen:

Ansprechpartner

Sie haben Fragen oder benötigen weitere Informationen zu Ihrer Berichterstattung?

Simone Henrich
Simone Henrich

Telefon: 0221 940582 3323

E-Mail: henrich@dkms.de

Links

Downloads

Hier können Sie sich alle Informationen einzeln oder als Paket in einer Zip-Datei herunterladen.

Jeder 10. Patient findet keinen Spender!

Spender werden

PRESSEKONTAKT

Abteilung Kommunikation

DKMS
gemeinnützige GmbH

Scheidtweilerstr. 63-65

50933 Köln

 

0221 – 940582 3311

presse@dkms.de

Über das DKMS Media Center

Das DKMS Media Center ist ein Angebot der DKMS Kommunikation für Journalisten und Multiplikatoren.

Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer der DKMS.

Professionelle Medienarbeit in TV, Radio, Printmedien und Online sowie eine gute Zusammenarbeit mit Journalisten ist für uns dabei das beste Mittel, unser Thema bekannt zu machen.

Wir freuen uns über jeden, der uns bei diesem Anliegen unterstützt.