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29. August 2019, News in Organisation & Transparenz

„Ich bin immer wieder fasziniert vom Feedback der Schüler“

Studentin aus Hamburg ist Teil des Volunteer-Teams

Seit 2017 gibt es bei der DKMS das Volunteer-Programm. Dabei setzen sich junge Menschen ehrenamtlich ein und leiten unter anderem Registrierungsaktionen an Schulen und halten Vorträge, um über die Themen Blutkrebs und Stammzellspende zu informieren. Anna Heimböckel ist seit 2018 mit dabei. Da sie selbst bereits Stammzellen gespendet hat, weiß die Studentin wovon sie spricht.

Offen sein, positiv denken, engagiert handeln und immer ein Interesse an anderen Menschen zeigen – gute Voraussetzungen, um als Volunteer die DKMS im Kampf gegen Blutkrebs zu unterstützen. All das bringt auch Anna Heimböckel mit, die seit 2018 zum Volunteer-Programm gehört. Nachdem sie selbst Stammzellen gespendet hatte, wollte sie auch darüber hinaus etwas Gutes tun und entschloss sich, als freiwillige Unterstützerin weiterhin aktiv zu bleiben.

Die 23-jährige studiert in Hamburg Erziehungswissenschaften und möchte sich anschließend im Bereich Erwachsenenbildung spezialisieren. Praktische Erfahrung sammelt sie unter anderem als Volunteer der Spenderneugewinnung bei der DKMS. Sie leitet eigenständig und ehrenamtlich Registrierungsaktionen an Schulen und hält Vorträge, um die Schüler zu informieren und aufzuklären.

Als Multiplikatoren helfen Volunteers, in ihrem jungen Umfeld auf das überlebenswichtige Thema aufmerksam zu machen und zur Registrierung zu motivieren. Damit leisten sie einen sehr wichtigen Beitrag auf dem Weg, mehr junge Spender zu registrieren und damit immer mehr Blutkrebspatienten weltweit Hoffnung auf eine Spende zu geben. Denn junge Menschen, insbesondere junge Männer, kommen häufiger als Spender in Frage, da sie besser verfügbar sind und weniger Vorerkrankungen haben.

In Gesprächen in meinem Umfeld habe ich immer wieder gemerkt, wie viele das Thema interessant finden, sich aber noch nicht registriert haben, weil sie einfach nie dazu gekommen sind“, erklärt Anna. „Durch das Schulprojekt wird nicht nur die Chance geboten, sich alles in Ruhe anzuhören und Fragen zu stellen, sondern auch direkt zu registrieren. Ich finde es super wichtig, diesen einfachen und nahbaren Zugang zu den Schülern und Schülerinnen zu schaffen, da dann bereits eine Hürde genommen ist.

Beim ersten Einsatz war Anna zwar ein wenig aufgeregt, aber die Vorfreude überwog. „Da die Aktion gleich über zwei Tage ging und ich gleich fünf Vorträge halten musste, war das eine gute Übung“, erinnert sich Anna. „Die Schüler und Lehrer haben super mitgeholfen und es mir leicht gemacht. Spätestens nach dem ersten Vortrag war ich deutlich entspannter.

Natürlich gibt es auch Fragen, die die Studentin immer wieder gestellt bekommt – bis man die Antworten im Schlaf aufsagen kann. Am häufigsten wird danach gefragt, wie die Entnahmeverfahren ablaufen und welche Risiken es gibt. Spannend ist für viele auch die Möglichkeit, dass sich Spender und Patient in den meisten Ländern nach zwei Jahren kennenlernen dürfen.

Nie vergessen wird Anna die Schulaktion, als sie von einer anderen Volunteer begleitet wurde, die in ihrer Kindheit selbst an Blutkrebs erkrankt war, genauso wie eine Lehrerin, die ebenfalls geheilte Leukämiepatientin ist. „Die Beiden konnten in der Fragenrunde noch ganz andere Fragen beantworten, wobei ich selber noch sehr viel gelernt habe“, blickt Anna zurück.

An Schulaktionen findet ich es immer unglaublich faszinierend, wie interessiert die Schüler sind. Meistens hören sie super konzentriert zu und sind ergriffen von dem Thema.“ Deshalb möchte Anna auch weiter machen im Volunteerprogramm und noch tausende weitere Schüler davon überzeugen, wie einfach es sein kann, einem anderen Menschen eine zweite Lebenschance zu schenken.

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