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2. Februar 2018, News in Organisation & Transparenz

Weltkrebstag: Mehr Stammzellspender und mehr Forschung notwendig

DKMS ruft jeden Einzelnen auf: Lasst Euch als Stammzellspender registrieren! Auch die Forschung zur Blutkrebsbehandlung muss aktiv verbessert werden, um mehr Menschenleben zu retten

Der Weltkrebstag am 4. Februar 2018 steht unter dem Motto: „Wir können. Ich kann.“ Damit betont die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC): Jeder kann sich gegen Krebs engagieren – egal ob als Einzelperson oder in einer Gruppe. Ein Motto, das die DKMS im Sinne ihrer Aufgabe aufgreift, den Fokus der Aufmerksamkeit aktiv auf die Bekämpfung von Blutkrebs zu lenken: Denn jeder gesunde Erwachsene von 17 bis 55 Jahren kann als registrierter potenzieller Stammzellspender Lebenschancen für Krebspatienten ermöglichen. Deshalb lautet der Appell an jeden Einzelnen, sich registrieren zu lassen!

Es sind alarmierende Zahlen: Blutkrebs kann jeden treffen, Prävention ist nicht möglich. Alle 35 Sekunden erhält ein Mensch auf der Welt die Diagnose Blutkrebs, in Deutschland bekommt alle 15 Minuten ein Patient die lebensbedrohliche Diagnose. Jährlich werden in Deutschland rund 39.000 Blutkrebserkrankungsfälle (Inzidenzen) diagnostiziert, von denen etwa jeder 8. mit einer Stammzelltransplantation behandelt wird. Unter Minderjährigen sind Blutkrebserkrankungen die mit Abstand häufigsten Krebserkrankungen.

Blutkrebspatienten brauchen unsere aktive Hilfe

Und so sieht die Lage aktuell aus: Über 80.000 Patienten pro Jahr sind weltweit auf der Suche nach einem passenden unverwandten Stammzellspender, in Deutschland sind es jährlich über 3000. Viele von ihnen können nur mithilfe einer Stammzelltransplantation geheilt werden. Wenn es überhaupt dazu kommt: Denn immer noch findet hierzulande jeder zehnte Patient keinen geeigneten Spender. Die Neuaufnahme von möglichst vielen potenziellen Spendern aller Nationalitäten ist deshalb das wichtigste Ziel, um noch mehr Lebenschancen zu ermöglichen.

Indikationen für Stammzelltransplantationen
Erkrankungen, die zum Teil mit einer Transplantation hämatopoetischer Stammzellen behandelt werden

Um die bestmögliche Behandlung für Patienten zu finden und Stammzelltransplantationen wirksamer und erfolgreicher zu machen, fördert die DKMS Forschung auf dem Gebiet der Blutkrebsbehandlung und forscht dazu mit ihrer eigenen Clinical Trials Unit (CTU) auch selbst. Bei vielen Erkrankungsbildern von Blutkrebs fehlen aussagekräftige Studien, deren Ergebnisse und Therapieempfehlungen als Leitlinie für Ärzte dienen können. So sind zum Beispiel die biologischen Grundlagen für den Erfolg oder Misserfolg von Stammzelltransplantationen noch nicht hinreichend erforscht. „Wir arbeiten daran, dass sich dies in Zukunft dringend ändert. Es sterben einfach noch zu viele Menschen“, so Prof. Dr. med. Johannes Schetelig, Leiter der Clinical Trials Unit (CTU).

Derzeit leben rund 123.000 Menschen in Deutschland mit Blutkrebs. Jedes Jahr sterben hierzulande über 18.000 Patienten daran oder an anderen bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems. (Quelle: Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut)

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Sonja Krohn
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