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Annett alive

Online-Aktion aus Hohen Neuendorf

Meine kleine Schwester Annett erhielt im Mai eine Diagnose, die uns den Boden unter den Füßen weg riss: Blutkrebs. Das Krankenhaus durfte sie seitdem nicht verlassen. Zwei Chemozyklen, unzählige Bluttransfusionen, eine Lungenentzündung, Haarausfall und viele Tränen später ist klar, sie kann nur mit einer Stammzellspende überleben. Annett ist liebevoll, lebensfroh und hilfsbereit – als Mama, Ehefrau, Freundin und als meine kleine Schwester.

Foto Annett
Annett ist an Blutkrebs erkrankt - Foto bitte beim Aktionsbetreuer anfragen

UPDATE TICKER

+++ 03.07.2020 +++
Auszug aus der 1. Pressemitteilung

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Eigentlich wollten Annett und ihr Mann Dennis nach ihrer ausgestandenen Depression und vielen Klinikaufenthalten endlich in ihr lang ersehntes Eheleben starten. Doch plötzlich brach Annett beim Einkaufen mit ihrem Sohn zusammen. Im Krankenhaus stellte man nach etlichen Untersuchungen und einem negativen Covid 19 Test eine enorme Blutarmut fest. Nach zwei Tagen gab es Ende April die traurige Gewissheit: Blutkrebs. „Die Blutwerte waren so schlecht, dass Annett normalerweise schon bettlägerig hätte sein müssen. Da zeigte sich schon, was für eine Kämpferin Annett ist. Aufgeben ist für sie keine Option.“, erzählt uns Dennis, Annetts Ehemann. „Es war wie ein Schlag ins Gesicht, als wenn die Welt zusammen bricht. Ich kann aufgrund der Situation aktuell nicht arbeiten und bin ständig im Krankenhaus. Dort hat sie gerade einen Luftröhrenschnitt bekommen, der ihr das Atmen erleichtern soll. Tag für Tag kämpft sie um ihr Leben.“

Anett kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um sie und andere Patienten bei der Suche nach einem passenden Spender zu unterstützen, rufen ihre Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS dazu auf, sich als potenzieller Stammzellspender zu registrieren. „Ich vermisse sie so sehr, unsere Gespräche, ihr Lachen, ihre Kraft uns alle aufzumuntern. Ich habe Angst sie zu verlieren. Ich möchte ihr noch so viel sagen und mit ihr lachen. Ich möchte sie noch behalten, bitte!

Ich lieb sie so. Schade, dass man immer erst an so einen Punkt kommen muss, um zu wissen wie viel Zeit man eigentlich sinnlos verschenkt.“so die berührenden Worte von Katrin, Annetts Schwester.

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+++02.07.2020+++
Online-Registrierungsaktion

Annett ist an Blutkrebs erkrankt. Wer zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich unter https://www.dkms.de/de/aktion/annett-alive ein Registrierungsset bestellen.

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-COV-2 und der dadurch ausgelösten Atemwegserkrankung COVID-19 verschiebt die DKMS bis auf Weiteres alle geplanten Veranstaltungen und Aktionen zur Registrierung neuer potenzieller Stammzellspender.

Um Patient:innen wie Annett auch weiterhin bei der Vermittlung eines passenden Stammzellspenders unterstützen zu können, ruft die DKMS dazu auf, sich online registrieren zu lassen. Unter https://www.dkms.de/de/aktion/annett-alive besteht die Möglichkeit, sich über die Online-Registrierungsaktion für Annett das Registrierungsset zu bestellen. Zu diesem Zweck kann der Link zur Aktion über alle Kanäle und weiteren Verbreitungsmöglichkeiten geteilt werden.

Ebenso ist die normale Onlineregistrierung über dkms.de jederzeit möglich!

PRESSEKONTAKT

Abteilung Kommunikation

DKMS
gemeinnützige GmbH

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0221 – 940582 3311

presse@dkms.de

Über das DKMS Media Center

Das DKMS Media Center ist ein Angebot der DKMS Kommunikation für Journalisten und Multiplikatoren.

Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer der DKMS.

Professionelle Medienarbeit in TV, Radio, Printmedien und Online sowie eine gute Zusammenarbeit mit Journalisten ist für uns dabei das beste Mittel, unser Thema bekannt zu machen.

Wir freuen uns über jeden, der uns bei diesem Anliegen unterstützt.