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26. Februar 2021, News in Spender & Patienten

Maren feiert mit uns das Leben

DKMS-Kollegin unterstützt als Spenderin neue Aufmerksamkeitskampagne

„Ich kann. Ich darf. Mich hält nichts davon ab, also spende ich.“ So einfach beschreibt Maren Bauchmüller (29) aus Köln ihren Weg zur Stammzellspende. 2018 schenkt die Studentin, die gerade kurz vor ihrem Masterabschluss der Medienwissenschaften steht, einer Frau in Frankreich die Chance auf ein Weiterleben. Seit 2019 arbeitet Maren als Werksstudentin bei uns und hat uns in einem persönlichen YouTube Portrait ihre Story zur Spende erzählt. Maren ist aktuell ein Gesicht der neuen DKMS-Kampagne: Der Club des Lebens.

Über die Sozialen Medien wurde Maren 2011 auf die DKMS aufmerksam. „Nachdem ich mich eingelesen hatte, stand der Registrierung nichts mehr im Weg“, erinnert sie sich. Sechseinhalb Jahre später erhielt sie einen Anruf, dass sie als mögliche Spenderin in Frage kommt. „Das war schon aufregend. Ich fühlte mich immer gut informiert, und als klar war, dass ich spenden werde, freute ich mich sehr“, sagt sie. An die persönliche Betreuung im Spendeprozess denkt sie gerne zurück. Was sie besonders geschätzt hat, war die ausführliche Aufklärung, die bei ihr keinerlei Fragen oder Unsicherheit aufkommen ließen. Ihre Familie und Freunde fieberten gemeinsam mit ihr auf die Spende hin. Einige nahmen sie zum Anlass sich ebenfalls registrieren zu lassen.

Ein paar Kilos für die Spende angegessen

Maren, die gerne und viel Sport macht, fühlte sich vor der Spende zu keiner Zeit in ihren Aktivitäten eingeschränkt. Weil sie in ihrer Freizeit sehr aktiv ist, vor allem mit ihrer Showtanzgruppe, und eine sportlich schlanke Figur hat, wurde ihr nahegelegt für die Spende noch ein wenig Gewicht zuzunehmen. In Vorbereitung auf die Stammzellentnahme aß sie deshalb noch ein paar Extraportionen. Das Ziel war, dass mit ein wenig Gewichtszunahme, ihr Körper für die Spende ausreichend Stammzellen produzieren konnte.

Das Spritzen in den Bauch, zur Mobilisierung der Zellen, gelang ihr ab der zweiten Injektion sehr gut. „Das war reine Kopfsache“, so Maren. Und weiter: „Nachdem ich mich bei der ersten Spritze schon ein wenig überwinden musste, war es danach aber total easy.“

Die Spende verlief problemlos und Maren verspürte die ganze Zeit ein positives Gefühl. „Wann hat man schon mal die Gelegenheit mit so wenig Aufwand jemandem das Leben zu retten“, sagt sie. Im Anschluss an die Spende war sie abends noch auf der Geburtstagsfeier einer guten Freundin. Dort hat sie die durch ihre Spende ermöglichte Überlebenschance für die Patientin gleich mitgefeiert.

Auch wenn Maren es schade findet, dass die Länderregeln in Frankreich einen persönlichen Kontakt nicht genehmigen, war sie sehr glücklich, als sie erfuhr, dass es ihrer Empfängerin besser geht und sie das Krankenhaus verlassen konnte. Sie hofft, dass sie wieder ein gesundes Leben führen kann.

Kurze Zeit später war die DKMS erneut präsent bei Maren. Max, ein Schüler ihrer ehemaligen Schule war an Blutkrebs erkrankt und es gab eine Registrierungsaktion in ihrem Heimatort. Maren überlegte, wie sie sich weiter engagieren könnte und entdecke im Netz eine Stellenausschreibung der DKMS als Werksstudent:in. Auf das Bewerbungsgespräch musste sie nicht lange warten, genauso wenig wie auf die Zusage. Seit Februar 2019 arbeitet sie in der Spenderneugewinnung, seit Sommer 2020 in der Abteilung Corporate Communications, indem die Idee zur neuen Herbst-Kampagne: Der Club des Lebens, entstanden ist.

Hier wurde sie in ihrer Rolle als Spenderin gleich als eine von insgesamt sieben Spender:innen gecastet und ausgewählt. „Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dabei zu sein. Die Film- und Fotoaufnahmen in Berlin haben großen Spaß gemacht. Ein Teil der Kampagne sein zu dürfen ist toll. Beim Shooting gab es eine unheimliche Dynamik. Alle Teilnehmer:innen hatten richtig Lust mitzuwirken und sind stolz darauf, dabei zu sein. Ich kann nur jedem empfehlen in unseren Club zu kommen. Man hat nichts zu verlieren, vielmehr im Idealfall etwas Großes zu gewinnen, nämlich ein Menschenleben. Es ist so einfach und es könnte auf der anderen Seite jeder davon betroffen sein“, sagt Maren.

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