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4. Dezember 2020, News in Partner & Netzwerk

Blutkrebs besiegen: Als Patient und im Ehrenamt

Ein ehemaliger Blutkrebspatient setzt sich nun ehrenamtlich im Kampf gegen die Krankheit ein

Maximilian (23) aus Guldental weiß selbst genau, was es bedeutet, an Blutkrebs zu erkranken. Er selbst erhielt 2014 die Diagnose Leukämie und kämpfte sich zurück ins Leben. Für viele Patienten mit der selben Diagnose ist eine Stammzellspende die einzige Hoffnung auf Heilung. Darum engagiert sich Maximilian mittlerweile ehrenamtlich im Kampf gegen Blutkrebs.

16 Jahre war Maximilian alt, als er merkte, dass er sich oft schlapp fühlte. Im Krankenhaus wurde schließlich festgestellt, dass er an akuter lymphatischer Leukämie erkrankt war. Für den damaligen Schüler und seine Familie war diese Diagnose ein Schock. Am darauffolgenden Tag wurde bereits mit der Chemo-Therapie begonnen. Maximilian erinnert sich, dass damit eine schwere Zeit begann: „Die folgenden Monate musste ich kämpfen. Durch den Sport hatte ich schon vorher gelernt, wie wichtig Siegeswillen ist. Diese Eigenschaft hat mir sehr geholfen das Alles durchzustehen. Meine Eltern waren die ganze Zeit an meiner Seite und ein sehr wichtiger Beistand. Ohne sie und meine beste Freundin, hätte ich es nicht durch diese Zeit geschafft.“

Mit seiner Willensstärke kämpfte sich Maximilian von August 2014 an 24 Monate durch die Krebstherapie. Bereits während dieser Zeit setzte er sich das Ziel, nach der erfolgreichen Behandlung einen Halbmarathon zu laufen. So kam auch der Wunsch auf, einen Spendenlauf zu veranstalten. Bisher hat Maximilian zwei Benefizläufe in Guldental zugunsten tumor- und leukämiekranker Kinder organisiert. Er weiß selbst genau, wie wichtig die Arbeit eines Fördervereins für Krebspatienten ist und wollte diesen damit unterstützen. Zudem macht Maximilian mit seinem Engagement auch auf die Arbeit der DKMS aufmerksam. Er selbst war während seiner Krankheit zwar nicht auf eine Stammzellspende angewiesen, doch er weiß, dass diese für viele Patienten die einzige Hoffnung auf Genesung ist. Darum ist ihm wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als Stammzellspender typisieren lassen. Durch Maximilians Benefizläufe konnten bei der DKMS bereits 43 neue potenzielle Spender registriert werden.

Maximilian möchte noch mehr im Kampf gegen Blutkrebs tun. Seit September dieses Jahrs ist er Volunteer bei der DKMS. In dieser Funktion wird er zukünftig an Schulen über die Stammzellspende aufklären und Registrierungsaktionen durchführen. Zudem hat er mithilfe der DKMS seine eigene virtuelle Registrierungsaktion auf die Beine gestellt. Über einen Web-Link kann man sich über seine Aktion informieren und sich als Stammzellspender registrieren lassen.

Auf sozialen Medien macht er auf die Aktion aufmerksam und hat sogar eine Challenge ins Leben gerufen. Bei der Bizeps-Curl-Challenge teilen Menschen auf Social Media, wie sie ihren Bizeps trainieren. Damit möchte Maximilian Bekanntheit für das Thema der Stammzellspende schaffen. Er ist froh, dass es ihm heute wieder gut geht und er seine Energie nutzen kann, um anderen zu helfen: „Ich weiß, wie schwer die Zeit ist, in der man gegen den Krebs kämpft. Ich möchte Menschen, die eine solche Krankheit durchmachen, Kraft geben. Darum will ich aktiv etwas tun, indem ich Aufmerksamkeit für die DKMS schaffe. Ich wünsche mir, dass sich noch viele Menschen als Stammzellspender registrieren, denn damit sind sie ein wichtiger Hoffnungsträger für viele Blutkrebspatienten, so wie auch ich es war.“

Unter folgendem Link kann man die Registrierungsaktion von Maximilian finden und sich als Stammzellspender registrieren lassen: dkms.de/better-together/keineausredenmehr

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