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6. Dezember 2019, News in Partner & Netzwerk

DKMS-Talk: Schulleiter über Bildung und Blutkrebs

„Ich freue mich über die Aktionsbereitschaft!“

Am 4. Dezember fand am Gewerblich-Technischen Oberstufenzentrum Barnim II (OSZ) eine Registrierungsaktion statt, bei der sich 135 Schülerinnen und Schüler als potenzielle Spender in die DKMS aufnehmen ließen. Schulleiter André Haase unterstützte die Aktion gemeinsam mit dem Kollegium sowie vielen engagierten Schülern. Im DKMS-Talk spricht der erfahrene Pädagoge unter anderem darüber, wie man das Thema Blutkrebs und Stammzellspende sinnvoll in den schulischen Alltag integrieren kann.

Lieber Herr Haase, was motiviert Sie, die DKMS zu unterstützen?

Generell soll jeder seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten, und dazu gehört auch Blut- oder Knochenmarksspende. Junge Menschen sollen sich bewusst mit der Chance auseinandersetzen, anderen Menschen ein Leben zu ermöglichen, ohne dafür etwas Materielles abgeben zu müssen, was sich mit Geld aufwiegen lassen
würde.

Aus Pädagogensicht: Warum ist es so wichtig, junge Menschen schon früh an das Thema Blutkrebs / Stammzellspende heranzuführen und wie macht man das?

Die Errungenschaften der modernen Medizin ermöglichen eine Verlängerung des Lebens und der Teilhabe am Leben. Eine Spende ist zunächst ohne persönliche Einschränkungen möglich und eine Registrierung kann ohne großen Aufwand für den Spender schnell erfolgen. Jeder kann zu jedem Lebensalter davon betroffen sein und wäre dann froh über die Möglichkeit, auf einen passenden Spender zu treffen.

Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“ lädt die DKMS im Rahmen des Schulprojekts Gymnasien, Gesamtschulen und Berufliche Schulen dazu ein, sich im Kampf gegen Blutkrebs zu engagieren. Fällt dies für Sie in den Bildungsauftrag von Schulen und wie lässt sich das in Projekttage / Projektarbeiten integrieren?

Wichtiges Anliegen ist sowohl die Aufklärung über diese medizinische Hilfsmöglichkeit, als auch das aktive Finden von potenziellen Spendern. Es ist ein Teil und Auftrag des gesellschaftlichen Lebens, auch für andere zu handeln und vom eigenen Wohlstand, hier die Gesundheit, etwas abzugeben.

Das Kollegium, Schülerinnen und Schüler setzen sich gemeinsam für die gute Sache ein: Macht Sie das Engagement als Schulleiter stolz?

Die große Zahl an spenderwilligen Schüler*innen und Lehrkräften zeugt vom Erfolg der Aktion. Ich bin besonders stolz, wenn dieses Engagement dann in eine echte Spende gewandelt wird. Über die Aktionsbereitschaft der Schüler*innen und Lehrkräfte freue mich, da somit im schulischen Kontext auch der Bildungsauftrag um nichtschulische Inhalte erweitert werden kann und die Chance vergrößert wird, Menschen, die auf einen Spender hoffen, konkret zu helfen.

Lieber Herr Haase, herzlichen Dank für das Gespräch!

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