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18. Mai 2018, News in Partner & Netzwerk

„Robin – Watch for Wishes“

Themenwoche "Junge Spender": Ein Filmprojekt junger Menschen zugunsten krebskranker Kinder

Eine Idee, eine Filmcrew in den Zwanzigern und kein Geld – so startet die Geschichte des Charity-Films „ROBIN“. Von dem ersten Gedanken bis zum Online gehen des Films vergehen vier Jahre, neun Drehbuchfassungen und 37 Drehtage. Es brauchte 70 Helfer und 370 Protagonisten vor der Kamera, um das gemeinsame Ziel Wirklichkeit werden zu lassen: den ersten viralen sozialen Spielfilm der Welt zu produzieren.

Der Film erzählt die Reise des krebskranken Jungen Robin. All seine Träume und Wünsche schreibt er auf seine ganz persönliche Bucketlist. Sein Vater John will ihm diese erfüllen. Ganz oben auf der Liste: Robin will unbedingt einen Löwen sehen und das in freier Wildbahn. Gemeinsam schleichen sich die beiden deshalb aus dem Krankenhaus, um in Südafrika die Liste abzuarbeiten.

ROBIN“ ist das Herz der sozialen Spendenkampagne Watch for Wishes und wird bis zum 19. Mai weltweit kostenlos im Internet zu sehen sein. Jeder Klick auf den Film führt zu einer Spende von 10 Cent an die drei gemeinnützigen Organisationen DKMS, McDonalds Kinderhilfe und SOS Kinderdorf e.V. Zeitgleich gehen Cast und Crew in Deutschland, Südafrika und den USA auf Promotion Tour, um Spenden direkt über Kinovorführungen und Aktionen vor Ort zu sammeln.

 

Die beiden Brüder Toby und Kevin Schmutzler sind die kreativen Gestalter hinter ROBIN. Während ihrer Studienzeit schrieben und inszenierten sie bereits zahlreiche preisgekrönte Kurzfilme und Werbespots und gründeten 2015 die FilmCrew als eigenständige Produktionsfirma. Vier Jahre haben sie zusammen mit einer kleinen Crew an der Realisierung des Projekts gearbeitet. ROBIN ist inspiriert von wahren Ereignissen, sowie persönlichen Erfahrungen mit kranken Kindern und mit „Watch for Wishes“ zugleich der Startschuss für viele weitere inspirierende Geschichten. Im Interview mit der DKMS erzählen sie von ihrer Idee, der besonderen Mechanik und geben einen Blick hinter die Kulissen des Drehs in Südafrika:

Nach vier Jahren harter Arbeit ging Ende April Euer Charity Film ROBIN – Watch for Wishes online. Wie sind die Reaktionen auf euren Film?

Es ist sehr cool zu sehen, wie gut der Film ankommt. Viele Leute geben uns Feedback, dass sie zwischen all den Blockbustern lange keinen so berührenden Film gesehen haben. Und allein die Masse der Zuschauer ist für uns natürlich der Wahnsinn. Gestern haben wir die 200.000 Views geknackt. Das muss man als deutscher Independent Film erst einmal schaffen, im Kino wär das für uns fast unmöglich.

Was ist die Kernbotschaft des Films, bzw. was soll der Film mit dem Zuschauer machen?

Er soll darüber nachdenken, ob er seine Lebenszeit jetzt gerade so nutzt, wie er es sich erträumt hat. Ob er glücklich ist. Robin soll Mut machen, seine innersten Wünsche nicht aufzugeben. Sondern die Hoffnung zu behalten sie zu verwirklichen. Gleichzeitig soll der Film durch die Thematik „Krankheit“ das Bewusstsein für den unglaublichen Wert des eigenen Lebens schärfen.

 

Was war der Startschuss für Robin? Aus welchem Grund habt ihr diese Thematik gewählt?

Durch frühere Filmprojekte in verschiedenen Entwicklungsländern, u.a. Indien, D.R. Kongo, Kambodscha, hatten wir öfter mit Kindern zu tun, die nicht die gleichen Chancen in ihrem Leben haben wie wir hier. Um genau diese Lebenschance geht es in Robin, viele der Kinder, die wir kennenlernen durften, haben Robin’s Filmcharakter geprägt.

Jeder Klick auf den Film bringt den ausgewählten gemeinnützigen Organisationen – darunter der DKMS – 10 Cent. Somit geht der Film über eine emotionale Botschaft hinaus. Wie seid ihr auf die Mechanik gekommen und funktioniert sie gut?

Für uns ist Film ein Medium mit unglaublichem Potenzial. Nicht nur auf emotionaler Ebene. Wir wollen mit der „Watch for Wishes“ Kampagne auch einen realen Einfluss auf die Gesellschaft nehmen. Und vielleicht ein bisschen Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Filmbranche wecken. Die Mechanik, pro Klick zu spenden, ist aus dem Gedanken entstanden, das Botschaft und Effekt Hand in Hand gehen: wir bewegen die Menschen emotional, und sie helfen Aufmerksamkeit und somit mehr Spenden zu generieren. Ein win-win-Effekt.

Gibt es eine besonderen Moment beim Dreh, den ihr nie vergessen werdet?

Als wir mit dem ganzen Team inklusive Ausrüstung zweieinhalb Stunden einen Berg bestiegen haben, um oben an einer Steilkante zu drehen. Das Panorama war Wahnsinn und diese Teamleistung kann man noch in der gedrehten Szene regelrecht spüren.

Was hat euch die meisten Nerven gekostet?

Genau der gleiche Drehtag! Denn die Darsteller am Rand der Klippen waren zwar gesichert, aber das Team musste schon sehr gut aufpassen. Da hatten wir echt Glück, dass nichts passiert ist.

 

Kevin und Toby, ihr seid gerade mal Mitte zwanzig und habt es bereits geschafft, mit einer junge Crew einen Charity-Film zu drehen. Warum denkt ihr sollten sich noch mehr junge Menschen für die DKMS und andere gemeinnützige Organisationen engagieren?

Ich glaube, wir werden in eine Verantwortungsrolle geboren. Nur weil wir das Glück haben, gesund in der Wohlstandsblase Deutschland zu leben, heißt das nicht, dass wir uns zurücklehnen dürfen und nicht versuchen, am – leider immer noch ungerechten – Status Quo auf der Welt etwas zu ändern!

Was würdet ihr Menschen sagen, die unentschlossen sind, Stammzellspender zu werden?

Es ist wie wenn du unendlich viel zu Essen hättest und neben dir sitzt jemand, der nichts hat. Würdest du ihm etwas abgeben? Natürlich, jeder von uns würde das. Denn es ist so leicht und tut einem selbst nicht weh!

Falls euch sonst etwas einfällt, was ihr uns mitteilen möchtet, bitte gerne!!!

Der Film ist jetzt noch zwei Tage online! Und noch immer zählt jeder einzelne Klick für die Spenden! Also bitte, schaut einen Film für den guten Zweck. #watchforwishes

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