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15. Mai 2018, News in Spender & Patienten

Vorbild Martin: Studieren und dabei Gutes tun

Themenwoche "Junge Spender"

Martin Granzow-Emden ist einer unserer drei Protagonisten der Kampagne #LebensSpenderFinder, die sich an junge Unterstützer richtet, beispielsweise Studenten. So möchten wir erreichen, dass bereits registrierte Spender in ihrem Umfeld Aktionen organisieren und so Menschen für das Thema Stammzellspende sensibilisieren und zum Registrieren motivieren.

Der 23-jährige kommt aus Stuttgart und studiert dort an der Hochschule der Medien. Zur Zeit absolviert er ein Praxissemester in der Sportredaktion des SWR.

Im Rahmen eines Videoprojekts hatte er im dritten Semester die Aufgabe, soziales Engagement in der Gesellschaft zu beleuchten. Doch anstatt darüber zu berichten, was andere Menschen oder Organisationen tun, wollte der Student etwas Eigenes auf die Beine stellen.

Dabei dachten wir uns, dass es interessanter wäre, selbst aktiv zu werden, anstatt nur über eine bestehende Aktion zu berichten“, erinnert sich Martin. „Wir organisierten also kurzerhand selbst eine Typisierungsaktion an unserer Hochschule und filmten diese für den Kurs.“

Viel wichtiger als das finale Video war sicherlich, dass auf der Aktion 181 neue potentielle Stammzellenspender registriert wurden. Studieren und dabei Gutes tun – zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen …

Der Aufwand, die Aktion vorzubereiten, hielt sich in Grenzen, da wir von der DKMS gut unterstützt wurden“, erzählt Martin. „In Anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit und des kleinen Teams war es trotzdem eine große Herausforderung, alles bis zum eigentlichen Tag der Registrierungsaktion zu schaffen.

Der Einsatz hat sich gelohnt, denn damit ist Martin zum #LebensSpenderfinder geworden. Inzwischen hat es unter den 181 registrierten Spendern bereits einen Treffer gegeben, der erste bzw. die erste Spender/in ist von der DKMS kontaktiert worden, weil seine/ihre Gewebemerkmale mit denen eines Patienten zusammenpassen.

Dass Martin sich bei dem Videoprojekt ausgerechnet für das Thema Blutkrebs engagiert hat, hat auch persönliche Gründe. Im Dezember 2016 wurde bei seiner Mutter eine akute lymphatische Leukämie diagnostiziert. Die Familie entschied sich dazu, offensiv damit umzugehen und die Diagnose „zu nutzen“, um andere auf das Thema Blutkrebs aufmerksam zu machen.

Martins Umfeld reagiert positiv auf seine Aufrufe zur Stammzellspende. „Mir ist wichtig, dass ich niemanden mit dem Thema nerve. Wer interessiert ist, dem erzähle ich gerne, worum es geht. Ich möchte die Krankheit meiner Mutter aber keiner Person „auf die Nase binden“, dafür Mitleid bekommen oder in einer Form missionieren. Wichtig ist mir ehrliches Interesse.

Und was würde Martin anderen Unterstützern raten, die eine Aktion organisieren möchten, um ebenfalls zum Kreis der #LebensSpenderFinder zu gehören? „Mut zur Umsetzung“, lautet seine Antwort. „Wer eine Idee hat, soll damit nicht bei sich bleiben, sondern anderen davon erzählen, um so weitere Unterstützer zu gewinnen.

Jetzt hofft Martin erstmal, dass seine Mutter ihre Leukämie besiegt. „Ihre positive Energie beeindruckt mich“, sagt er. „Ihre Lebensfreude ist in dieser Situation nicht selbstverständlich.“

Mehr Informationen finden Sie unter dkms.de/lebensspenderfinder

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