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20. September 2017, News in Partner & Netzwerk

Themenwoche: „Die Sprache der Seelen“

Buchtipp "Nasse Nasenspitzen-Küsse"

„Mama, was passiert eigentlich, wenn man tot ist?“, wurde Theresa Maria Zeitz von ihrer Tochter Coco gefragt. „Und ich habe ihr geantwortet und erzählt, was dann passiert“, sagt die Autorin des Buchs „Nasse Nasenspitzen-Küsse“. Und weiter: „Meine Mutter ist gestorben und ich wollte an Coco weiter geben was mir damals geholfen hat – da sie Ihre Großmutter natürlich (unbekannterweise, jedenfalls in diesem Leben) auch vermisst.“

So entstand ein ganzes Kinderbuch, welches von Sven Bosch, dem Bruder der Autorin liebevoll illustriert wurde. „Ich finde es wichtig sich mit dem Thema Tod, ohne Angst, soweit das möglich ist, auseinander zu setzen. Besonders Kinder, denn sie werden mit dem Tod konfrontiert werden, denn er gehört zum Leben dazu. Ob es die Ameise ist, der Hund die Großmutter, oder wer auch immer – irgendjemand wird sterben. Und eine kleine Hilfestellung zur Hand zu haben, ist wichtig. Mein Buch ist für mich die Hilfestellung.“

Die Geschichte handelt von Louisa, die auf einem Spaziergang mit Tante Elfriede über das Thema Tod spricht und von der sie erfährt, wie man die Sprache der Seelen lernen kann. Als Beispiele für bereits Verstorbene werden Großmutter Gerda und der dicke Dackel „Pommes“ herangezogen. An beiden hing das Mädchen sehr und fast glaubt sie am Ende des Gesprächs zu spüren, dass ein warmer Wind um sie herum wirbelt und sie einen kleinen nassen Kuss auf die Nasenspitze bekommen hat – so wie damals bei Oma Gerda …

„Für mich ist wichtig in dem Buch, dass man versteht, dass die Kommunikation noch nicht zu Ende ist, wenn jemand gestorben ist. Dass es noch Wege gibt, mit den Seelen zu reden und zu kommunizieren – und ich glaube, dass das für Kinder wichtig ist“, sagt die gebürtige Kölnerin, die lange Jahre in den USA lebte und dort Film studierte. Nach Aufenthalten in Buenos Aires und Barcelona lebt und arbeitet sie aktuell in Berlin. „Zum Beispiel mit einer Flaschenpost, indem man einen Brief schreibt oder ein Bild malt. Oder einen Ballon in den Himmel schickt und dem Liebe mit auf den Weg gibt. Ich glaube, dass das helfen kann und dass das tröstet. Alles, worüber ich schreibe, ist die Wahrheit für mich.“

Ein Anliegen ist es der 36-Jährigen auch, auf die DKMS aufmerksam zu machen. „Ich habe mich registriert, weil ich finde die ganze Welt sollte sich registrieren. Wenn ich relativ einfach ein Menschen Leben retten kann – brauche ich keinen weiteren Anlass als diesen.“

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