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8. Oktober 2019, News in Partner & Netzwerk

Expertentalk zum Hochschulprojekt

Projektleiterin Marina Miller berichtet zum Semesterstart über das Engagement an Hochschulen für die DKMS

Seit vielen Jahren spricht die DKMS Studierende an Hochschulen an, um noch mehr junge, engagierte Menschen als potenzielle Lebensretter zu gewinnen, mit großem Erfolg. Zum Start des Wintersemesters werden die Aktivitäten nochmals verstärkt – damit noch mehr Blutkrebspatienten geholfen werden kann. Darüber hat das DKMS Redaktionsteam mit Marina Miller gesprochen, die vom Standort Berlin aus das bundesweit angelegte Projekt leitet.

Liebe Marina, warum ist es so wichtig, dass junge Menschen an Hochschulen die Möglichkeit bekommen, sich bei der DKMS registrieren zu lassen?

Wir sind alle umschwirrt von Aufgaben des täglichen Lebens, und über die Medien prasseln die unterschiedlichsten Themen auf uns ein. Die Entscheidung der Studierenden fällt meistens für eine Registrierung, es mangelt also nicht an Interesse, sondern an der aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema. Wir wollen es den Studierenden so einfach wie möglich machen und besuchen sie dort, wo sie sowieso sind.

Wie können die Studierenden helfen? Was können Fachschaften und Hochschulen tun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu helfen. Ein Beispiel: Wann immer Ihr ein Plakat an Eurer Hochschule seht, sprecht darüber, verbreitet die Info! Zudem brauchen wir jede helfende Hand am Aktionstag: Infogespräche führen, Proben verpacken und mit dem lebensnotwendigen Appell über den Campus ziehen. Was für uns ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist: Fachschaften und Hochschulen können uns besonders unterstützen, indem sie uns in ihre interne Pressearbeit einbeziehen und so die Botschaft verbreiten – und natürlich auch indem sie uns große, barrierefreie Räume für die Veranstaltungen zur Verfügung stellen.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement von Studierenden, die für ihre Mitstudierenden Registrierungsaktionen organisieren. Das Tolle: Dieser uneigennützige Einsatz kann sich auch positiv auf das Studium auswirken – wie genau ist das möglich?

Auch dafür gibt es mehrere Ansätze. Schon wieder eine Gruppen- oder Projektarbeit? Ihr sollt ihm Team etwas erarbeiten, und Euer freier Geist ist gefragt? Kommt auf uns zu – wir unterstützen Euch! Lasst uns gemeinsam mit Eurer Studiengangsleitung sprechen und im Rahmen eines Projekts eine Registrierungsaktion auf die Beine stellen. Was viele vielleicht noch nicht wissen: Die Organisatoren der Aktion haben die Möglichkeit, im Anschluss von uns eine Ehrenamtsbescheinigung zu erhalten. Dazu kommt: Einige Universitäten vergeben für soziales Engagement auch Leistungspunkte, die für das Studium angerechnet werden. Credit Points for Good!

Wie sieht es für das gerade gestartete Semester aus? Gibt es schon konkrete Termine für Registrierungsaktionen, und wenn ja, wie erfahren die Studentinnen und Studenten davon?

TUs, FUs, Unis – wir sind mitten drin und freuen uns über Unterstützung im Kampf gegen Blutkrebs. Über 35 Registrierungsaktionen für das Wintersemester 19/20 sind jetzt schon fix und mit Termin versehen. Mein Appell an alle Studierenden: Haltet also die Augen offen, denn wir werden angekündigt. Plakate, Flugblätter oder Mails – eine Sekunde Aufmerksamkeit bitte und falls ihr neugierig seid, schreibt uns doch einfach an hochschule@dkms.de!

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Simone Henrich

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Wir klären über Blutkrebs auf: regional, national und immer öfter auch international. Denn Aufklärung braucht Öffentlichkeit und unsere Öffentlichkeitsarbeit rettet Leben. Unser Ziel ist es, mittels aufmerksamkeitsstarker Medienberichte immer mehr Menschen dazu zu bewegen, sich dem Kampf gegen Blutkrebs anzuschließen: als registrierte Stammzellspender oder als finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützer der DKMS.

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