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7. Dezember 2017, News in Partner & Netzwerk

Themenwoche Ehrenamt: Leben retten zwischen 2 Vorlesungen

Wie aus einer Vision ein deutschlandweites Netzwerk wurde

Jeder Student soll die Möglichkeit bekommen, sich als Spender bei der DKMS zu registrieren: Das ist die Vision von AIAS Deutschland. Der 2013 gegründete Verein klärt über Blutkrebs auf und organisiert regelmäßig Registrierungsaktionen an deutschen Hochschulen. Das ehrenamtliche Engagement der AIAS-Mitglieder ist unter Studenten einmalig.

Die Initialzündung zur Gründung von AIAS kam von der Münchener Studentin Katharina Zech, die im Alter von zwölf Jahren ihren Großvater an Blutkrebs verlor, weil für ihn kein passender Spender gefunden wurde. Im Januar 2010 spendete sie dann selbst Stammzellen an eine an Leukämie erkrankte Amerikanerin, die dank Katharinas Spende überlebt. 2013 gründet sie zusammen mit sechs Kommilitonen schließlich AIAS München als gemeinnützigen Verein.

Direkt im ersten Jahr konnte AIAS mit einer Aktion an der Universität von München mit 2.333 Spendern ein erstes Ausrufezeichen setzen. Bereits ein Jahr später wurde der Verein unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Bundessieger mit dem „startsocial“-Preis ausgezeichnet. Der Wettbewerb steht im Zeichen der Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Im selben Jahr ging nicht nur der DKMS-Ehrenamtspreis an AIAS, sondern auch eine Auszeichnung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Gründerin Katharina Zech wurde 2016 für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Goldenen Bild der Frau ausgezeichnet.

Der Verein hat mittlerweile in ganz Deutschland ein Netzwerk studentischer Organisationen aufgebaut, damit an möglichst jeder Hochschule ein Orgateam Aktionen plant und umsetzt. Mittlerweile existieren feste Gruppen an 22 Standorten, neben München und Aachen unter anderem in Berlin, Hamburg, Dresden, Stuttgart und Freiburg.

Das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten zeigt große Wirkung: Bisher haben sich auf AIAS-Aktionen 25.863 Studenten registriert aus denen 86 Lebensspender hervorgegangen sind. Einer von ihnen ist der 20-jährige Manuel, der nicht nur selbst im November 2016 Stammzellen gespendet hat, sondern inzwischen selbst Teil des AIAS-Teams ist. „Ich bin wirklich froh, mich damals registriert zu haben und damit meinen Weg bis in dieses wundervolle Team gefunden zu haben“, erzählt Manuel. „Denn auch, wenn ich einem Menschen geholfen habe: Es gibt noch genügend andere, die weiterhin die Hilfe von jedem von uns brauchen.

Das Engagement von AIAS ist auch deshalb besonders wichtig, weil Studenten für die DKMS eine wichtige Zielgruppe sind. Jüngere Spender verbleiben länger in der Datei und haben weniger Vorerkrankungen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, als potenzieller Lebensretter aufgerufen zu werden.

Aktuell führt AIAS weitere Registrierungsaktionen durch, u.a. heute am 7. Dezember im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Die Vision lebt weiter.

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